Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae

die dipteren-gruppe milichinae. öl 9 Rhynchomilichia. HENDEL, Wien. Ent. Z. XXII 250. (1903). Type : Lobioptera argyrophenga SCHIN. Augenh inter ran d von oben bis unten ohne Ausschnitt oder Absatz verlaufend. Stirn nach den Fühlern hin nur schwach konvergierend. Untergesicht gleich breit oder nach unten schwach divergierend, unter den Fühlern etwas vertieft und am Mundrande mitunter im Profil etwas vortretend. Augen pubescent und nackt. Yibrissen höchstens bis zur Gesichtsmitte aufsteigend. Frontorbitalborsten ausser den beiden diver­gierenden im oberen Drittel darüber noch mit einer, darunter noch mit 2—3. Taster mehr oder weniger verbreitert und vorstehend. Rüssel dünne mit längeren bis sehr langen knieartig zurückgeschlagenen Saug­flächen. Thorax mit 1 — 3 Paar Dorsocentralborsten. 3 bis höchstens 4 Mesopleuralborsten und mit 2 Sternopleuralborsten, denen mitunter in der vorderen Ecke noch eine schwächere dritte sich zugestellt ; die Borste in der hinteren Ecke ist stets die stärkste. Dritte und vierte Längsader parallel. Queradern nicht genähert. '.). Rhynchomilichia argyrophenga SCHIN. D\ 2 Exemplare aus Bolivia in der Sammlung des Budapester Museums und 2 Exemplare aus Bolivia und Peru in SOHNUSE'S Sammlung. Thoraxrücken etwas matt weissgrau bestäubt, kurz und dicht schwarz behaart mit 3 Paar Dorsocentralborsten ; 3 Mesopleuralborsten. Stirn und Untergesicht mattschwarz und grau, letzteres nicht vortretend, an den Fühlern von 8 4 der Augenbreite. Augen pubescent. 4—5 Yi­brissen. Hinterleib mit umgebogenen Seitenrändern und mit Ausnahme des ersten Binges silberweiss bestäubt; der zweite ist an den Seiten des umgebogenen Theils schwarz gerandet, auch der letzte Bing hat einen schmalen schwarzen Hinterrandssaum : der zweite Bing ist so lang wie der dritte und vierte zusammen, der fünfte ist ein wenig ver­längert und bat einige Bandborsten : die sparsame Behaarung ist über die ganze Fläche vertheilt und die Haarwurzeln mitunter etwas punkt­artig gebräunt. Schwinger schwarzbraun, Schüppchen weiss mit gelbem Bandsaum und weissen Wimpern. Flügel weisslich, Adern blassgelb : Flügelrand-Einschnitt nur kurz; letzter Abschnitt der vierten Längsader l 1 4—l 1 i-mal so lang als der vorletzte. 3 mm. lang. 9'/ Rh. argyrophenga var. sororcula d" . 3 Exemplare von den­selben Orten mit den vorigen. Diese Abart unterscheidet sich durch andere Längen und etwas abweichende Behaarung der Hinterleibsringc, während alles Andere

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