Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)

Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae

die dipteren-gruppe milichinae. öl 9 Dieser mir vorliegende Formenkreis lässt sich nach dem Umriss der Augen zunächst in zwei Gruppen zerlegen : bei der einen haben die Augen ihre gewöhnlich länglich hohe Form; es gehören dazu die Gattungen Milichia s. str., RhynchomilicMa und eine abweichende Art, die ich auf die alleinige Kenntniss des weiblichen Geschlechtes] hin als Gattung noch nicht einführen will. Bei der anderen Gruppe zeigt der Hinterrand der Augen in Fühlerhöhe eine Einkerbung, die auch WILLISTON schon bei dieser Gattung Oplithalmoinyia be­obachtet und erwähnt hat. Ich kenne 4 Gattungen mit diesem Merkmal, das also die Bedeutung eines Gruppenkarakters hat. aber doch auch einigen Variationen unterworfen ist: während sich diese Ein­kerbung häutig nur auf eine kleine Stelle beschränkt, ( a ) setzt sie sich mitunter wei­ter fort und verläuft als Absatz parallel zum Hinterkopfrande bis an den unteren Augenrand ( b). Bei verschiedenen Gattungen findet man ferner, dass der erste stets sehr unbedeutende Hinterleibsring im männlichen Geschlecht eine besondere Form dadurch annimmt, dass er auf der Mitte seiner Oberseite blatt- oder dreieekförmig auf den zweiten Bing über­greift, in dessen Fortsetzung dann gewöhnlich der zweite Bing noch eine erhabene Längsfaltung zeigt. Die Bauchsegmente sind überall sehr schmal, die Hinterleibsringe vielfach breit umgebogen und hier mitunter durch besondere Färbung und Behaarung ausgezeichnet ; bei den Männchen sind in der Begel einzelne Binge (zweiter und mitunter auch fünfter) durch besondere Länge ausgezeichnet. Fig. 1. Schéma des Kopfes der zweiten Gruppenform. Tabelle der Gattungen. Hinterer Augenrand ohne Einkerbung oder ohne Absatz, in der gewöhn­lichen Weise verlaufend. __ — L Hinterer Augenrand ungefähr iu Fühlerhöhe mit einer Einkerbung oder mit einem mehr oder weniger scharfen Absatz, der parallel zum Hintér­kopfráude bis nach unten verläuft. _____ __ __' 3. 1. Mesopleuren nackt. Rüssel nicht besonders entwickelt. MiUelná's. str. MEIG. Mesoplenren mit 3 i starken Borsten. 1 2. 2. Rüssel verlängert und gekniet, mit langen zurückgeschlagenen Saugflächen . Rh y tick oitHlidiiu HENDEL Bussel gewöhnlich, nicht verlängert. Borsten sehr lang. Miluhi'i Ivjiyiwlti (n. g-3) Annale» Musei Xationali* Hungarioi 33

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