Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1907)
Becker, T.: Die Dipteren-Gruppe Milichinae
5-20 th. becker 3. Mesopleuren ohne stärkere Borsten. Erster Hinterleibsring des Männchens auf der Mitte dreieckig oder blattförmig auf den zweiten Ring übergreifend. _ _ „ _ „ „ _ . _ _ „ _ .„ 4. Mesopleuren mit starken Borsten. Erster Hinterleibsring in beiden Geschlechtern gerade abschneidend, nicht dreieckig oder blattförmig auf den zweiten Ring übergreifend. Rüssel ohne besondere Ausbildung. Pseudomilichia nov. gen. 4. Kopf und Thorax stark runzelig genarbt, mit zarter Beborstung. Rüssel sehr lang und lang gekniet. __ __ __ .... Ulia nov. gon. Kopf und Thorax von der gewöhnlichen glatten Form. Borsten und Haare von der gewöhnlichen Länge. Rüssel gewöhnlich. _ _ 5. 5. Arten mit 4 deutlichen Dorsocentralborsten-Paaren. Behaarung des Thoraxrückens sehr weitläufig und grob. „___._ Eccoptomma nov. gen. Arten mit 1—2 hinteren Dorsocentralborsten-Paaren. Behaarung des Thoraxrückens dicht und kurz. _ ..„ _ . „ . __ Milichiella GIGLO-TOS. Milichia MEIG. S. str. (S. B. VI 131. (1830). Argyrites LATR., Lw. Ixibioptera WAHI.B., LW., MIK. Diese Gattung, deien bekannteste Vertreter M. speciosa MEIG. und Indens WAHLB. sind, scheint auf die alte Welt beschränkt zu sein, vornehmlich auf Europa : sie kommt aber auch auf Java vor und wurde von mir ebenfalls auf den Kanarischen Inseln gefunden, dahingegen zeigt mir das vorliegende Material keine Art aus Amerika: hier sind vielmehr die Gattungen Rhynchomilichia und Milichiella vorherrschend. Gatt un g ska t <t Ute r. Augenhinterrand ohne Einschnitt oder Verschmälerung von der Mitte an. Von Orbitalborsten stehen in der Regel im oberen Drittel 2 divergirende Borsten dicht nebeneinander, die obere nach hinten, die untere nach vorne geneigt ; nur bei den Arten speciosa MEIG. und decora Lw. sieht man darüber noch 1—2 stehen. An unteren Frontorbitalborsten stehen entweder 2—3 nach Innen geneigt, oder sie fehlen auch ganz. Die unteren das Untergesicht begrenzenden Augenlinien divergieren gewöhnlich nach unten oder sie sind parallel. Die Vibrissenleisten sind bis zur halben Gesichtshöhe mit einer Beihe von Borsten (4—8) besetzt. Büssel mit kurzen Saugflächen; Taster meist deutlich vorstehend und etwas verbreitert Dorsocentralborsten 1—5; 4 Schildborsten, die mittelsten konvergent. Mesopleuren nackt. Sternopleuren