Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)
Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua
indo-australische dipteren. 183 Aegypten : Ismailia ; Yorder-Indien : Bombay, Matheran ( BÍRÓ , 1902); Neu-Guinea : Stephansort, Astrolabe-Bai ( BÍRÓ , 1897). 11. Sepsis tenella n. sp. (Fig. 12.) d 1. Stirne glänzend, braun, Scheiteldreieck gelb, Hinterkopf ganz braungelb. Fühler ganz gelb. Auch der Thoraxrücken grösstentheils glänzend braungelb, ganz vorn verdunkelt und vor dem Schildchen jederseits mit einem schwarzen Längsstrichelchen, auf welchem je die zwei Dorsocentralborsten stehen. Vor demselben findet sich wenigstens bisweilen noch eine kleine dritte, sonst ist der Thorax fast nackt. Schildchen und Brustseiten glänzend braungelb, letztere ohne weissen Schimmer. Hinterleib ebenfalls grösstenteils braungelb, der zweite Bing hinten und namentlich der dritte am Hinterrande glänzend schwarz ; bei dem zweiten Exemplar ist die ganze Wurzelhälfte des Abdomens glänzend schwarz. Vor den Einschnitten finden sich starke Borsten. Beine ganz gelb. Yorderschienen unten mit einer Beihe kurzer Dörnchen, von welchen drei in der Wurzelhälfte am längsten sind. Schienen etwas vorbei der Wurzel mit einer kurz schwarz beborsteten Stelle. Mittelschienen innen mit starker Borste, hinten mit vier kurzen Dörnchen. Hinterschienen in der Mitte mit einer Borste innen und zwei aussen. Hinterschenkel oben mit einer Borste, nahe der Spitze. Flügel schmal, ganz glashell, die zweite und dritte Längsader fast parallel, die vierte fast gerade. Die kleine Querader steht in der Mitte der Discoidalzelle ; letztere weit vom Bande entfernt, der letzte Abschnitt der fünften Längsader also viel länger als die kurze hintere Querader. Körperlänge 3 mm. Singapore, 2 d" cf (BÍRÓ, 1902). Ein 3 mm. langes Weibchen von Bombay gehört vielleicht zu dieser Art. Es stimmt durch das Fliigelgeäder, namentlich durch die Lage der kleinen Querader in der Mitte der Discoidalzelle, ist jedoch fast ganz glänzend schwarz, nur Kopf und Fühler, auch die Stirne ganz vorn, sind gelblich. Die Sternopleuren sind nur ganz hinten oben etwas bestäubt, die Beine sind gelb, die hinteren Schenkel in der Endhälfte etwas gebräunt, die hinteren Schienen schwarzbraun, desgleichen die