Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)
Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua
184 d:- j. c. h. de meijere 3—4 Endglieder der Tarsen. Der Hinterleib zeigt einige Borsten ; es ist nur das hintere Paar Dorsocentralborsten vorhanden. 1Sepsis javanica DE MEIJ. (Fig. 13.) DE MEIJERE, Neue und bekannte süd-asiatisclie Dipteren. Bydragen tot de Dierkunde. 17-te und 18-te Afl. 1904, p. 107. Von dieser Art möchte ich hier noch folgende, ausführlichere Beschreibung geben. Kopf glänzend schwarz, das Scheiteldreieck namentlich in der Mitte mehr bronzefarbig. Untergesicht weiss bereift. Fühler braun. Thorax glänzend schwarz, oben wegen der Bestäubung matter, bronzefarbig; auch die Schulterbeulen glänzend schwarz. Sternopleuren vorn nur am oberen Rande weiss schimmernd. Es sind zwei Paar Dorsocentralborsten vorhanden. Bei den Exemplaren von Seleo ist der Thorax etwas heller bestäubt, auch sind die Schulterbeulen unten und die vordere Ecke der Mesopleuren mehr oder weniger braunroth, beim j selbst die Brustseiten grösstentheils von dieser Farbe. Hinterleib glänzend schwarz, etwas purpur, zerstreut, aber ziemlich lang behaart, jedoch ohne bestimmte längere Borsten vor den Einschnitten ; zweiter Ring in den Seiten mit nur einer Borste ; Hypopyg mit zwei auffallenden Härchen. Beine, auch die Hüften, rothgelb, nur die Tarsen, bisweilen auch die Schenkelspitzen und die Schienen an der Wurzel am Ende etwas verdunkelt. Die Beine zeigen weder auffallende Behaarung, noch etwaige Beborstung, ausser einer kurzen Borste an der Innenseite der Mittelschenkel. Vorderschenkel des d 1 in der Mitte verdickt, aussen mit kurzem, zapfenförmigem Anhang, welcher einige Dörnchen trägt, vor demselben ein winziges, zwei feine kurze Härchen tragendes Iiöckerclien, daneben an der dem Körper zugewandten Seite mit blattförmigem, nackten Auswuchs; die Endhälfte des Schenkels trägt unten einige feine Härchen. Schienen vorbei der Wurzel verdickt, vor der Mitte an der Innenseite mit Einschnitt, so dass die Wurzelhälfte einen mehr oder weniger vorspringenden Höcker zeigt ; die Endhälfte ist innen kurz pubescent. Flügel hyalin, ohne Spitzenfleck, vierte Längsader fast gerade. Kleine Querader deutlich vorbei der Mitte der Discoidalzelle. Hintere Querader kürzer als die Entfernung der Queradern, auch bedeutend kürzer als der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Bei mehreren Exemplaren beobachtet man 2—3 Börstchen an der