Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)
Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua
i ndo-australische dipteren. 173 Beine schwarz, jedoch die Hüften, die Yorderschenkel, mit Ausnahme der Aussenseite, und die Vorderschienen gelb ; hintere Schenkel an der Wurzel, auch die Kniee gelb ; Tarsen desgleichen, nur am Ende verdunkelt. Die Beine sind wenig beborstet; Mittelschienen innen mit einer Borste nahe der Spitze; Hinterschienen mit einer Borste an der Aussenseite, etwas jenseits der Mitte, mit Ausnahme des Wurzeldrittels etwas verdickt; Yorderschenkel des cf in der Mitte mit einer Anschwellung, welche drei bis vier Börstehen trägt ; davor findet sich eine stärkere Borste, während die Endhälfte des Schenkels unten ca zwei haarförmige Börstchen trägt. Die Schienen sind gerade und zeigen kaum besondere Bildung. Flügel schwarz, an der Spitze mit viereckigem Flecken, die äusserste Wurzel etwas verdunkelt. Vierte Längsader fast gerade. Kleine Querader weit vorbei der Mitte der Discoidalzelle, ihre Entfernung vom Ende derselben etwas grösser als die hintere Querader, welch' letztere etwa so lang ist wie ihre untere Entfernung vom Flügelrande. Körperlänge 3"5 mm.; Flügellänge 2*5 mm. Ceylon: Paitipola. £000 M. ( BÍRÓ). Auch diese Art sieht 6'. cynipsea ähnlich, sie unterscheidet sich jedoch sofort durch die grösstentheils glänzenden Sternopleuren. Ein $ aus Yorder-Indien gleicht dem oben beschriebenen Männchen so sehr, dass ich keinen Anstand nehme es als zugehörig zu betrachten. Es weicht nur in einigen nebensächlichen Punkten ab ; die Brustseiten sind auch vorn schwarz ; an den Beinen sind die Schenkel etwas dunkler, alle schwarz, nur die äussersten Spitzen gelbbraun. Hinterschienen wie beim Männchen beborstet. Die kleine Querader liegt der Mitte der Discoidalzelle etwas näher. Die vierte Längsader ist im letzten Abschnitt mehr gebogen, die erste Hinterrandzelle also in der Mitte etwas bauchig. Der Hinterleib ist weniger dicht behaart und zeigt nur noch an den Seiten ein Paar Borsten, welche jedoch kürzer sind als beim cf. Mehrere dieser sexuellen Unterschiede traf ich auch bei anderen Arten. In der Grösse stimmt es mit dem Männchen überein. Yorder-Indien: Matheran ( BÍRÓ, 1902). (5. Sepsis trivittata BIGOT. (Fig. 7.) BIGOT , Ann. Soc. Ent. de France, 1886, p. 388. cf. Stirne glänzend schwarz, das Ocellendreieck rothgelb, zwischen den Ocellen verdunkelt. Hinterkopf rothgelb, der mittlere obere Theil breit schwarz. Untergesicht weisslich bereift.