Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)
Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua
174 d; j. c. h. de meijere Die beiden Wurzelglieder der Fühler dunkel, das zweite oben mit nach aussen gerichtetem Borstenhaar. Drittes Glied dunkelbraun, matt, oval, nur an der Wurzel schmal rothgelb. Thorax rothgelb, oben, ausser am Bande, olivenbraun, fast matt, vorn erstreckt sich diese Farbe bis zu den gelben Schulterbeulen ; es sind zwei Paar Dorsocentralborsten vorhanden, die Acrostichalborsten sind ziemlich lang, deutlich zweireihig. Brustseitan rothgelb, die untere Hälfte, also auch die ganzen Sternopleuren. dicht weiss bestäubt. Schildchen gelb. Hinterrücken rothgelb, die vordere Hälfte verdunkelt, glänzend schwarz. Hinterleib grösstentheils gelb, der kleine erste Bing oben schwarz, der zweite Bing gross, oben in der Mitte mit ovalem schwarzem Flecken, der folgende Bing oben und auch in den Seiten grössstentheils schwarz, der vierte Bing nur oben schwarz. Die Borsten vor den Einschnitten von bedeutender Stärke. Hypopyg gelb, mit zwei Borsten. Beine rothgelb, nur die Tarsen am Ende verdunkelt. Yorderschenkel unten in der Mitte mit zwei zahnförmigen Vorsprüngen, von welchen der hintere einige schwarze Dörnchen trägt. Die Vorderschienen vor der Mitte mit kielförmigem Vorsprung, aber ohne schwarz bedornte Stelle. Schenkel mit zahlreichen schwarzen Borsten ; Hinterschenkel oben zugewandt mit zwei, abgewandt mit drei Borsten, ausserdem findet sich eine ganze Beihe an der Vorderseite ; auch die Schienenborsten lang, an den Mittelschienen eine an der Innenseite, an der Aussenseite zwei, an der Hinterseite mehrere kürzere und in der Mitte eine längere, an den Hinterschienen aussen abgewandt drei, zugewandt eine, innen abund zugewandt je eine kurze Borste. Hinterschienen an der Innenseite mit feiner, langer Behaarung. Die Flügel sind hyalin, der Vorderrand an der Wurzel kaum verdunkelt. Ein Spitzenfleck fehlt. Die vierte Längsader biegt sich am Ende nach oben und verläuft dann mit der dritten Längsader parallel. Die Entfernung der Queradern ist grösser als die Länge der hinteren Queradern beträgt, die kleine Querader steht deutlich jenseits der Mitte der Discoidalzelle. Die hintere Querader fast so lang wie ihre untere Entfernung vom Flügelrande. Körperlänge 4 mm. ; Flügellänge 3 mm. Ceylon: Pattipola, 2000 M. (BÍRÓ, 1902). Zwei cT d* von anderem Fundorte, von Singapore ( BÍRÓ, 1 (,)02) stimmen in den Hauptmerkmalen so sehr mit obigem überein, dass ich sie trotz einiger Abweichung in der Farbe als zu einer und derselben Art gehörig betrachte. Das eine c? hat einen ganz rothgelben Kopf, jedoch fehlt das