Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)
Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua
170 d:- j. c. h. de meijere Borsten fehlen, nur am Hypopyg und an der Hinterleibsspitze finden sich einige wenige stärkere Haare. Beine gelblich, die hinteren Hüften, alle Schenkel (die Hinterschenkel, mit Ausnahme der Wurzelt, die Wurzelhälfte der Schienen, die Hinterschienen fast ganz und das Ende aller Tarsen schwarz. Yorderschenkel wie bei der vorigen Art bewaffnet, aber alles noch schwächer ; Yorderschienen in der Mitte nicht eingeschnitten. Flügel am Yorderrand und Spitze mit dunklem Saum, welcher halbwegs zwischen der zweiten und dritten Längsader anfängt, bisweilen noch etwas davor, und sich, zuletzt verwaschen, bis zur Spitze der vierten Längsader erstreckt. Yom letzten Abschnitt der dritten Längsader liegt noch weniger als 1 Í in dem dunklen Saum. Erste Hinterrandzelle etwas bauchig, die vierte Längsader am Ende zur dritten aufgebogen. Entfernung der Queradern so gross wie die hintere Querader oder etwas kleiner; kleine Querader weit jenseits der Mitte der Discoidalzelle ; hintere Querader fast so lang wie der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Flügelwurzel bis an die Hilfsader dunkelbraun. Schwinger dunkelbraun, der Knopf zum Theil etwas heller. Körperlänge 3-5 —4 mm. Ç . Der dunkle Saum an der Flügelspitze weniger scharf als beim d", derselbe fängt dicht vor der Spitze der zweiten Längsader an. Neu-Guinea: Paumomu-Fluss (LORIA, 1892), Moroka, 1300 Meter (LORJA, 1893). 3. Sepsis basifera WALK. (Fig. 3—4.) WALKER, Journ. Linn. Soc. III. p. 124 (1859). c? . Kopf glänzend schwarz, Hinterkopf kaum etwas bestäubt. Fühler schwarzbraun, sowie das grösstentheils dunkelbraune Untergesicht etwas weisslich schimmernd. Thoraxrücken bronzebraun, mit zwei Paar Dorsocentralborsten. Brustseiten glänzend schwarz, hinten weiss bestäubt ; Sternopleuren vorn nur oben weiss gesäumt. Hinterleib glänzend schwarz, ohne Borsten. Vorderbeine sammt Hüften ganz gelb, an den hinteren die Hüften, die Schenkel mit Ausnahme der Wurzel, die Schienen ganz verdunkelt, schwärzlich ; die beiden letzten Glieder aller Tarsen desgleichen, im übrigen sind letztere gelb, die Mitteltarsen fast weiss, das erste Glied derselben breit und abgeflacht, zur Spitze hin allmählich etwas schmäler; an den Seitenrändern mit schmalen dunklen Streifen, unten an der Vorderseite mit einer Beihe von ca acht abstehenden, schuppenförmigen Borsten, von welchen die proximalen schwarz, die übrigen weiss sind.