Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1906)

Meijere, J. C. H. de: Über einige indo-australische Dipteren des Ungarischen National-Museums, bez. des Naturhistorischen Museums zu Genua

indo-australische dipteren. 171 Vorderschenkel in der Mitte verdickt, ebendort mit ca drei kurzen Dörnchen, jenseits derselben ein wenig entwickelter Höcker. Mittelschienen fast einfach, in der Mitte kaum eingeschnitten. Beine sonst ohne Borsten. Flügel an der Wurzel fast bis zur Spitze der ersten Längsader geschwärzt, an der Spitze nur ein sehr verwaschener dunkler Saum, welcher etwas vor der Spitze der zweiten Längsader anfängt und unter­halb der Spitze der fünften kaum mehr wahrnehmbar ist. Vierte Längs­ader nur wenig gebogen. Kleine Querader weit jenseits der Mitte der Discoidalzelle, die Entfernung der Queradern etwas grösser als die hin­tere, letztere so lang wie der letzte Abschnitt der fünften Längsader. Schwinger dunkelbraun, der Knopf nur am Ende heller. Körperlänge fast 4 mm. Neu-Guinea : Paumomu-Fluss (LORIA, Ende 1892). WALKER erwähnt diese Art von Ambon und den Aru-Inseln. Das mir unbekannte Ç soll nach ihm eine mehr geschwärzte Flügelspitze zeigen (« ç : wings black at the tip»). Die sehr schwache Bräunung der Spitze beim c? wird von ihm überhaupt nicht erwähnt. Wenn WAL­KERS J wirklich zu dieser Art gehört, so würde es wohl denjenigen der beiden vorhergehenden Arten sehr ähnlich sehen. Nach den Merkmalen des d zu urtheilen, dürfte es durch ganz gelbe Basalglieder der Tarsen von apicalis, durch gelbe Vorderschenkel, durch etwas länger be­haarten Flügelvorderrand, durch die über die Hilfsader hinaus sich er­streckende Bräunung der Flügelwurzel von S. limbata zu unterschei­den sein. 4. Sepsis plebeia n. sp. (Fig. 5.) Stirne oberhalb der Fühler schmal rothgelb, sonst glänzend schwarz. Hinterkopf sehr dunkelbraun bis schwarz, etwas bestäubt. Un­tergesicht gelbbraun, matt, der Mundrand verdunkelt. Fühler rothgelb, das dritte Glied, wenigstens oben, schwarzbraun. Thorax sowie das Schildchen oben matt bronzebraun, fast nackt, die Schulterbeulen oben hellgrau. Hinterschienen glänzend schwarz. Brustseiten in der oberen Hälfte glänzend 3chwarz, unten, auch fast die ganzen Sternopleuren, dicht weiss bestäubt; nur findet sich im vorderen Theile letzterer eine etwa ovale glänzende Stelle. Zw rei Paar Dorsocen­tralborsten vorhanden. Hinterleib glänzend schwarz, der Bauch an der Wurzel gelb, die Behaarung schwarz, einige Haare sind etwas länger, aber von Borsten kann kaum die Rede sein. Zweiter Hinterleibsring in beiden Geschlech­tern mit 2 3 Börstchen jederseits.

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