Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai
DT F. FOSSILEN FISCHE DES BEOCSINER CEMENTMERGELS. FIL In der Form der Costal- und der Bandplatten bestellt zwischen den drei Arten kaum ein Unterschied, wohl aber in der Dicke der Platten. wie ich das bereits hervorgehoben habe. Die aus der Winterthurer Molasse stammende Testudo Eschert PICT. et HUMB. 1 steht der antiqua nahe ; die Form der Costalia ist aber verschieden und auch die Eandplatten sind schmäler und höher. In dieser Hinsicht weicht sie also auch von der Beocsiner Art ab. Die aus der unterpliozänen (mit, dem Cementmergel von Beocsin beiläufig gleich alten) Knochenbreccie von Pikermi stammende Testudo rnarntorum GAU DRY , 2 welche der in Afrika lebenden Testudo pusilla SCAW. am nächsten steht, weicht durch ihre kleinere Gestalt und ihr bedeutend stärker gewölbtes Bückenschild von der Beocsiner Art sehr ab ; noch grösser aber ist der Unterschied in der Form der Vertebralplatten und in anderen Punkten. Die fünf Arten LEIDY'S : Î (Testudo uebrascensis, haernisphaerica, Culbertsoni, lata und Oweni) aus den oberoligozänen Schichten von Nebraska stehen in jeder Hinsicht so weit von unserer Art. dass ich mich in speciellere Vergleichungen gar nicht einlassen möchte. Nur die anderthalbmal so grosse T. Culbertsoni und die zweimal so grosse T. lata sind der Form nach der Beocsiner Art etwas ähnlich, weil diese auch stärker abgeplattet sind, wie sonst die Testudo-Arten, obwohl nicht so stark, wie unsere Art. Die Testudo praeceps HABERLANDT,'" aus dem mergeligen Sandstein der Kalksburger Steinbrüche, kann wegen ihrer bedeutend kleineren Gestalt (nur 1 :: der Beocsiner Art), ihres stark gewölbten Bückenschildes und der auffallenden Höhe ihrer Handplatten ebenfalls nichts in Betracht kommen. Testudo Craverii PORTI s r > aus dem obermiozänen Thone mit Gyps von Sta Yittoria (bei Alba), ist ebenfalls eine stark gewölbte Art mit zwei Supracaudalplatten ; sie ist also wesentlich abweichend von unserer Art. Testudo amberiacensis DEPÉRET " aus dem obermiozänen Süsswas1 Monographie des C'héloniens de la Molasse suisse. 1856. p. 17. - Animaux fossiles et géologie de l'Attique. Paris, 1862 -67. p. 316. Pl. LX. tig. 1—4. : t The uncient fauna of Nebrasca. (Smithsonian Contributions to Knowledge. Vol. VI. 1852. Pl. XIX XXIV.) * S. sub Nr. 2. op. cit. 6 Di alcuni fossili terziarii del Piemonte e della Liguria, appartenenti all' ordine dei Chelonii. (Mem. d. R. Accad. d. Sc. di Torino, T. XXXIII. 1879. p. 24. T. IV.) K Note paléontologique complémentaire sur les terrains tertiaires de la Bresse. (Bull. Soc. géol. de France. 3-e sér. XXII. ^94. p. 712. Pl. XXIV.)