Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai

DIE FOSSILEN FISCHE DES BEOCSINER CEMENTMERGELS. 4F) verwandte Gattung aus der Kreide unter dem Namen Protosphyraena aufgestellt, welche eine schwertförmige Verlängerung des Ethmoideums besitzt, und hat diese beiden ausgestorbenen Gattungen in eine beson­dere Familie zusammengefast, welche er Saurodontidae nannte. Es scheint, dass die Beocsiner Reste unter den bisher bekannten Sphyraenodus-Arten die jüngsten sind. Die von AGASSIZ (op. cit. V, p. 98) aufgestellten zwei Arten (Sph. prisms und crassidms) stammen aus dem Londoner Thon der Insel Sheppy, also aus dem tiefsten Horizont des Mittel eozäns. AGASSIZ gab jedoch nur von Sph. priscus eine Beschreitung und Abbildungen (loc. cit. tab. 2C>, íig. 4 G). Die Zähne dieser Art besitzen eine ähnliche ko­nische Gestalt, wie die Beocsiner Art. Auch bei dieser sieht man dichte Längsrunzeln am Zahnkegel, welche nahe bis zur Spitze reichen, aber allmählig sich verwischen. Dass ihr Umfang abgerundet eckig wäre, wie bei der Beocsiner Art. davon ist nichts zu bemerken. Auch hier haben sämmtliche Zähne nahezu dieselbe Grösse und Form; sie sind nämlich konisch, schwach comprimirt, an ihrer Basis dick und gegen die Spitze hakenförmig einwärts gekrümmt. Die Oberfläche der Kieferknochen er­scheint faserig. HERM. v. MEYER (op. cit. p. 280. tab. XXXIII, tig. 13—14) beschlieb aus dem marinen Sand von Flonheim (mittl. oligoc. Stufe) zwei Arten von Splu/raenodus, den Sph. lingulatus und Sph. couoideus. Die Kiefer und die Zähne von Sph. lingulcdus stehen den Resten von Beocsin nahe, und verweisen auf einen etwas kleineren Fisch. In der !0*2 cm. langen Zahnleiste sind 10. beinahe gleiche Zähne fest eingekeilt und durch etwa so breite Lücken von einander getrennt, wie die Basis der Zähne. Auch hier werden diese Lücken durch die Alveolen der abgenutzten Zähne oder deren Spuren eingenommen. Die im Kiefer vertikal stehenden Zähne sind bei einer Breite von 5 mm. und einer Dicke von 3*5 mm. stärker comprimit. als die Beocsiner Zähne, also mehr lanzettförmig, so. dass ihre äussere Fläche etwas tlacher ist. als die innere, und dass sie vorne und hinten in scharfe Kanten übergehen. Ihre Spitze krümmt sich we­niger nach einwärts, wie die die Beocsiner Zähne, sie sind also weniger hakenförmig, als diese. Die Zähne von Sph. conoid eil* weichen in Folge ihrer stumpfkege­ligen Gestalt und stark verdickten Basis auf ersten Anblick so sehr von lini/ulatus und auch von den Beocsiner Zähnen ab. dass sie zum näheren Vergleich ganz ausser Acht gelassen werden können. Ii WITTICH top. cit. p. 7. tab. I. tig. 9) bestimmte ebenfalls für Sph. linipiltdiis ein Kieferbruchstück mit drei Zähnen, welches er aus dem marinen Sand des Mainzer Beckens bei Alzey erhielt. Auch bei diesem Win alt 1* Mitsui Xaliuiiali* Hnw/ahri. II. t

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