Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Koch, A.: A beocsini czementmárga kövült halai
DI ANTON KOCH unter einem stumpfen Winkel, und diese Erhabenheit zieht in Form eines stumpfen Kieles an der äusseren Fläche entlang, welche im übrigen ziemlich glatt erscheint. Entlang dieser flachen dachförmigen Erhabenheit besitzt der Kiefer eine Dicke von P6 cm., welche erst hinter der 14-ten Alveole allmählig abnimmt. Gegen den unteren Rand des Kiefers laufen die Seitenflächen beinahe in eine scharfe Ivan te zusammen; aber nur in der Gegend der 11-teil Alveole des linken Kieferastes ist der untere Rand noch erhalten, und hier beträgt die Höhe des Kiefers cm. Die auf pag. H. des ungarischen Textes befindliche Textfigur 1 zeigt den Durchschnitt des Kiefers sammt dem eingekeilten Zahn. Am Rande des Symphy seilende s sieht man gegen die Mitte zu die Spuren mehrerer kleiner Gefässlöcher, und schief abwärts davon ein grösseres Gefässloch. In die ca. (S mm. breite Zahnleiste vertieft sehen wir die Zähne und deren Alveolen, oder blos die Spuren davon. Im kürzeren rechten Kieferbruchstücke sieht man fünf noch ziemlich gut erhaltene Zähne ; der 6-te ist abgebrochen, seine Wurzel steckt aber noch in der Alveole. In den regelmässig abwechselnden Lücken der Zähne befinden sich Alveolen, aus welchen frühere Zähne schon herausgefallen sind. Neben dem Sjmphysenende beginnt die Zahnreihe eben mit einer solchen Alveole. Die Zähne sind alle ziemlich gleich gross und nach hinten zu kaum merklich kleiner. Im linken Kieferast kann man 18 Zähne oder deren Stellen zählen. Neben dem Svmphysenende beginnt ein am Halse abgebrochener Zahn die Reihe, und eben solche sind noch der G-te. 10-te, 14-te und 17-te in der Reihe. Dagegen sind nur die Alveolen oder deren Spuren von den 3, 4, 5, 7. 9, 10, 13. 1(1 und lM-ten Zähnen vorhanden. Sie sind zum grossen Theil entweder ganz verwachsen, oder man findet einige mit abgerundeten tafelförmigen Krvställchen von gelblichgrünem Braunspath ausgefüllt. An den übrigen Resten (Taf. VI. Fig. 1—4) sieht man nur kurze Bruchstücke von Unterkiefern, ebenfalls mit abwechselnden Zähnen und Alveolen. Am vollständigsten ist noch das auf Fig. I dargestellte Bruchstück mit sieben verhältnissmässig grösseren und abgenützteren Zähnen, welche von links nach rechts, das ist von vorne nach hinten in der Grösse etwas abnehmen. An dem auf Fig. 3 abgebildeten Kieferfragmente sind die Alveolen in den Zahnlücken offen und durchbohren das Kieferstück vollkommen. Am Bruchstück der Fig. 3 sieht man zwischen zwei kleineren, kaum abgeriebenen Zähnen einen abgebrochenen und daneben je eine offene Alveole. Endlich an den Bruchstücken der Fig. 4 ab steht neben einem