Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

1>. STEIN Schenkel unterseits auf der dem Körper abgewandten Seite am Ende des 2. Drittels mit 4—5 anfangs kürzeren, zuletzt sehr langen Borsten, worauf nach einem Zwischenraum nur noch 1 Borste vor der Spitze folgt, unter­seits zugekehrt vor der Spitze mit etwa 10 feinen, aber nicht sehr langen Borsten, die das letzte Viertel einnehmen; Hinterschienen aussen mit 1, aussen abgewandt mit einer continuierlichen Beibe kurzer und feiner Borsten, unter denen eine lange und kräftige hervorragt, innen abgewandt mit 2 Borsten ; alles übrige wie beim Weibchen. 5. H. dasyops STEIN Termész. Füz. XXHI. 209. 3 (1900). Von dieser Art, die mir bisher ebenfalls nur im weiblichen Geschlecht bekannt war, liegen mir jetzt 2 cf der Budapester Sammlung vor. die wie die Weibchen aus Cillutincara (Bolivia) stammen. Die Augen sind dicht und lang behaart und oben nur durch eine äusserst schmale Linie etwas getrennt, Stirn über den Fühlern etwas mehr vorragend als bei der vorigen Art, auch Wangen und Backen etwas breiter, aber immerhin ziemlich schmal. Fühler unter der Augenmitte eingelenkt, Borste im Basaldrittel ziemlich deutlich verdickt, 2. Glied etwas verlängert. Thorax schwarz, vorn stumpf, hinten nebst dem Schildchen mit deutlichem Glanz und hier dunkelblau gefärbt ; a zweireihig, liaarförmig, ziemlich lang. Hinterleib deutlich schwarzblau mit recht auffallendem Glanz, da die grauliche Bestäubung nur äusserst dünn ist ; bei den vorliegenden Stücken ist infolge dessen die Zeichnung der Homalomyia-Männchen kaum ange­deutet, indessen wird bei frisch gefangenen Stücken die Bestäubung dichter und die Zeichnung merklicher sein. Der Hinterleib ist am Ende etwas weniger zugespitzt als bei den anderen Arten und der wenig vorragende Basalabsclinitt des Hypopygs mit einem Kranz kräftiger, langer, nach hinten gerichteter Borsten versehen. Die Vorderbeine bieten nichts beson­deres ; Beborstung der Mittelschenkel wie bei der vorigen Art ; auch die Mittelschienen sind in gleicher Weise gebildet, weichen aber insofern etwas ab, als sich aussen vorn 2 kräftige Borsten in der Nähe der Spitze finden, während aussen hinten nur eine etwa im Beginn des letzten Fünftels steht. Besonders charakteristisch sind die Hinterschenkel gebil­det. Dieselben sind an der Basis ziemlich dünn und bis zu 2 s ihrer Länge deutlich gebogen, dann unterseits recht auffallend angeschwollen und hier mit ziemlich zahlreichen Borsten besetzt, von denen die auf der dem Körper abgewandten Seite länger und kräftiger, die dem Körper zugekehr­ten feiner und kürzer sind; darauf verjüngt sich der Schenkel wieder bis zur Spitze und ist hier fast nackt ; ausserdem sind die Hinterschenkel unterseits dem Körper zugekehrt, von der Basis bis zur Verdickung mit einer Beihe feiner Haare versehen ; LIinterschienen aussen und aussen

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