Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

AMERIKANISCHE ANTHOMYJDEN. •457 äbgewandt mit je 1. innen abgewandt mit 2 Borsten. Alles übrige wie beim Weibchen. 6. H. hirtifemur tf j . Nigra, subnitida ; oculis non intime cohaerentibus ; thorace immacu­lato ; abdomine levissiine cinereo-pollinoso. maculis mediis trigonis seger­rime distinguendis ; pedibus nigris, femoribus posticis subtus in latere versus corpus directo ante apicem dense pilosis ; alis griseis, margine costali nigro, squamis albis, halteribus nigris. — Femina oculis late disjunetis, pedibus simplieibus, abdomine immaculato a mare differt. Long. (j'5 mm. Im Äusseren gleicht sie den übrigen schwarzen, von mir beschrie­benen bolivianischen Arten. Sie ist tiefschwarz mit einem schwachen Stich ins Blaue. Die Augen stossen oben ebenfalls nicht ganz eng zusammen, sondern sind durch eine schmale, schwarze, von linienartigen weissen Orbiten eingefasste Strieme getrennt ; die sie begleitenden zahlreichen und ziemlich langen Borsten verlaufen bis zum Ocellendreieck. Fiihler­borste nackt, an der Basis nur schwach verdickt, 2. Glied verlängert. Thorax einfarbig, ohne Spur von Bestäubung, schwach gleissend ; a zwei­reihig, das vorderste Paar ziemlich lang, pra deutlich. Hinterleib flach, ganz schwach dunkelgrau bereift, so dass die Zeichnung der Männchen nur schwach hervortritt. Vorderbeine einfach ; die vordere der auf der Unterseite der Mittelschenkel befindlichen Borstenreihen besteht bis zur Mitte aus entfernt stehenden, ziemlich langen, von da bis zur Spitze aus dichter angeordneten, allmählich kürzer werdenden, zuletzt kammförmigen Borsten ; Mittelschienen im Basaldrittel innen verjüngt, im weiteren Ver­lauf stärker und bis zum Ende gleichstark ; die verjüngte Stelle ist mit sehr kurzer, die verdickte mit ziemlich auffallender und langer Pubescenz bekleidet; von stärkeren Borsten findet sich je 1 im Beginn des letzten Drittels auf der vorderen und hinteren Aussenseite. Die Hinterschenkel tragen unterseits auf der dem Körper abgewandten Seite von der Mitte etwa bis zur Spitze eine Beihe von anfangs kurzen, allmählich länger werdenden Borsten ; auf der dem Körper zugekehrten Seite sind sie vor der Spitze mit einer dicht gedrängt stehenden grossen Anzahl feiner Borstenhaare versehen, während zugleich die Schenkelstelle, von der sie entspringen, ähnlich wie bei der vorigen Art. etwas angeschwollen ist ; Hinterschienen aussen mit 1 längeren, aussen abgewandt mit 1 etwas kürzeren, innen abgewandt mit 2—3 kurzen und feinen Borsten, Flügel schwach gelblich, der Vorderrand der ganzen Länge nach mit einer inten­siven Bräunung, die sich nach hinten bis zur Mitte der Unterrandzelle erstreckt; die Costalzellen sind meist etwas blasser. — Das Weibchen

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