Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)
Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest
AMERIKANISCHE ANTHOMYJDEN. •447 18. Sp. monacha SCHIN. $ . Dipt. Novar. 301. 20 (1868). Ein in der Berliner Sammlung befindliches Weibchen, dessen Herkunft ich mir nicht notiert habe, das aber wahrscheinlich aus Südamerika stammt, habe ich als monacha SCHIN. bestimmt. Nachträglich scheint mir alleidings diese Bestimmung zweifelhaft, da das Berliner Stück deutlich behaarte Augen hat, was SCHINER kaum entgangen sein dürfte. Im übrigen stimmt die ScHiNER'sche Beschreibung vollkommen. Die Beborstung des fraglichen Weibchens ist folgende : de 4, a vor der Naht 2 Paar kräftiger, pra kurz, st 2, 2, Vorderschienen mit 1, Mittelschienen hinten mit 3, Hinterschienen aussen abgewandt mit 3, innen abgewandt mit 2 Borsten : Randdorn fehlt, Schwinger schwarz. 19. Sp. fulvisquama <j> . Nigro-caerulea ; oculis late disjunetis, antennis palpisque nigris, antennarum seta breviter plumata ; thorace antice fusco-cinereo pollinoso, indistincte quadrilineato ; abdomine oblongo, apice aeuto, nigro-cseruleo subnitido, vix levissiine pollinoso, fere nudo ; pedibus nigris, apice femorum anticorum anguste, femorum posticorum latius rufo (pedes intermedii desunt) ; alis praecipue basi distincte flavis, spinula nulla, venis long. 3 et 4 divergentibus, squamis et halteribus rufo-flavis. Long. 7 mm. Augen ziemlich schmal, aber nicht sehr hoch, breit getrennt, nackt, Stirn und W'angen deutlich vorragend, Backen noch breiter, Mundrand etwas vorgezogen. Fühler schwarz, Borste nicht sehr lang gefiedert, Taster kräftig, schwarz. Thorax nur vorn schwach bräunlichgrau bestäubt (hinten die Bestäubung wahrscheinlich abgerieben), so dass auch nur hier die Anfänge von 4 ziemlich breiten Längslinien kenntlich sind ; de 4, a vor der Naht 2 Paar, aber nicht sehr kräftig, pra ziemlich lang, st 2, 2, die beiden unteren aber schwächer und kürzer. Hinterleib länglich, hinten zugespitzt, tief schwarzblau, mit schwachem, aber deutlichem Glanz, nur äusserst schwach graulich bereift, ohne Spur von Zeichnung; er ist fast nackt und auch auf den letzten Bingen nur mit feiner, anliegender, wenn auch etwas längerer Behaarung versehen. Beine schwarz, die Vorderschenkel an der äussersten Spitze, die Hinterschenkel im Endviertel rothgelb; Vorderschienen mit 2, Hinterschienen aussen abgewandt mit 3, innen abgewandt mit 2 Borsten. Flügel recht auffallend gelblich tingiert, namentlich an der Basis, ohne Randdorn. 3. und 4. Längsader divergierend, hintere Querader ziemlich steil und schwach geschwungen, Schüppchen und Schwinger auffallend rothgelb. I £ in der Berliner Sammlung, von PHILIPPI in Chile gesammelt.