Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1904)

Stein, P.: Die amerikanischen Anthomyiden des Königlichen Museums für Naturkunde zu Berlin und des Ungarischen National-Museums zu Budapest

448 P. STEIN 20. Sp. angustifrons $ . Cinerea; oculis parum disjunctis; antennis palpisque flavis, seta longe plumata; thorace distincte quadrilineato ; abdomine late ovato, nudo, leviter einereo-pollinoso, basi extrema flavo pellucido, maculis vix distinguendis ; pedibus flavis, femoribus interdum basi paullo obscuratis ; alis subflavidis. venis long. 3 et 4 divergentibus ; nervo transverso medio paullo. ordinario vix infuscato, squamis sordide albidis. balteribus flavis. Long. 9 mm. Diese mir nur in 3 weiblichen Stücken vorliegende Art fällt sofort durch die für ein "Weibchen äusserst schmale Stirn auf. Augen sehr hoch und schmal, Stirn und Wangen nicht vorragend. Backen schmal ; die über den Fühlern etwa V3 eines Auges messende Stirn verschmälert sich nach dem Scheitel zu allmählich und ist am Ocellendreieck vielleicht nur 1 i so breit wie ein Auge. Die Mittelstrieme ist dunkelrothbraun und lässt hinten keine Spur eines Einschnitts erkennen. Fühler etwas kürzer als das Untergesicht, gelb, Borste lang gefiedert. Taster ziemlich kräftig, aber nach der Spitze zu nicht verbreitert, gelb, Büssel gedrungen, ebenfalls gelblich. Der Thorax ist dicht grau bestäubt, hinten und auf dem Schild­chen mit einem Stich ins Violette, und lässt 4 recht scharf begrenzte Bückenlinien erkennen, von denen die mittleren zwischen Thoraxnaht und Schildchen aufhören, während die äusseren, die nur wenig breiter sind, sich weiter erstrecken und wie gewöhnlich an der Naht unterbrochen sind ; die Schulterbeulen sind gelblich gefärbt. Der ganze Thorax ist mit zahlreichen, dicht anliegenden kurzen Börstchen besetzt, die nirgends in Beihen angeordnet sind ; de 4, pra ziemlich halb so lang wie die folgende Supraalarborste, st 1,2, die untere hintere nur halb so lang wie die obere. Hinterleib kaum länger als der Thorax, breit eiförmig, hoch gewölbt, fast nackt, da er mit sehr kurzen, anliegenden Börstchen bedeckt ist und nur auf der Mitte des letzten Binges einige längere abstehende Borsten trägt. Er ist an der Basis schwach durchscheinend gelb, im übrigen mit wenig dichter grauer Bestäubung bedeckt, von der sich bei reinen Stücken wahr­scheinlich eine undeutliche Mittellinie und kleine dunklere Schillerflecke abheben. Beine dunkelgelb, Schenkel nur kurzborstig. Vorderschienen borstenlos. Mittelschienen hinter mit 3, Hinterschienen aussen abgewandt mit 1, selten 2, innen abgewandt mit 2—3 kleinen Börstchen. Flügel schwach graulichgelb, ohne Banddorn, 3. und 4. Längsader stark diver­gierend, indem zwar die 4. Längsader ganz gerade verläuft, die 3. aber sich auffallend nach aufwärts biegt, hintere Querader schief und deutlich geschwungen, letzter Abschnitt der 4. Längsader so lang wie der vorletzte, kleine Querader deutlich, wenn auch nicht auffallend dunkel gesäumt, hintere Querader sehr schwach, Schüppchen schmutzigweiss. das obere fein dunkel gerandet, Schwinger gelb. 3 $ in der Berliner Sammlung aus den Cordiiieren Columbiens.

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