Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Förster, F.: Odonaten aus Neu-Guinea III.

546 ' f. förster etwas unfertiges, variables an sicli tragen. Auch die d d beider Grup­pen bieten eine Anzahl Merkmale heterogener Natur, wie aus den Be­schreibungen hervorgeht. 3>ie Systematik- wäre dann folgende: Unterfamilie Cordt dinar , Gruppe Synthrmideac (Medianraum geädert i. Ç mit einfacher Scheidenöfl'nung ohne Legeapparat und ansehnlichem An­hang, das 8., 9. und 10. Segment in einer Geraden liegend. Achtes Seg­ment hinten gerade abgestutzt. __ _ _ = Eusynthemis n. subg. Type : Synth en ris brevistyla SÉLYS. $ mit sehr schräg abgestutztem 8. Segment, das 9. und 10. nach oben auf­gebogen. Eine lange Legerinne. __ _ = Palaeosynthemis n. subg. Type: Synthenris prinnqenia n. sp. Leider gehören die Synthemis zu den grössten Seltenheiten der Sammlungen, und so bin ich nicht imstande, die Zugehörigkeit der übri­gen Arten festzustellen. Heimath der S. primiejenia : Von CARL WAHNES im März 1900 am Huongolf erbeutet und zwar sowohl bei Simbang an der Küste als auch auf der gegenüber liegenden kleinen Insel Tarni. Typen : d im Ungarischen National-Museum, in collect, DE SÉI.YS. d Ç in meiner Sammlung. CALOPTERYGH )AE. Rhinocypha RAMB. Einige vom Ung. National-Museum zugesandte Arten dieser Gat­ung veranlassten eine Revision der Bhinocyphen meiner Sammlung, mit folgenden Bemerkungen. Rh. iy ni penn is SÉLYS . besitzt das Museum vom Original-Eundort Kliasia Hills. Sie ist eine kleinere Basse der nordindischen (Sikkim) Jih. unimaculata. Rh. immaculata SÉLYS . ebenfalls von da mit grossem, hellblauem, den Sinus antealaricus berührendem Dreieck der Thorax-Vorderseite und farblosen Flügeln. Neben meiner Rh. stygia von Kina-Balu. welche aber in eine andere Gruppe gehört, die einzige bekannte hyaline Art. Rh. quadrimaeulata SÉLYS . Diese Art gibt SÉLYS aus Indien* an, * Die Rhinocyphen mit breiten Flügeln sind spezitisch indisch. Sie bilden durch Separation eine Menge Kassen in den südasiatischen Gebirgen subtropischer Natur, eine genauere Fundort-Angabe ist bei ihnen unerlässlich, wie bei den meisten Thieren.

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