Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)
Förster, F.: Odonaten aus Neu-Guinea III.
odonaten aus neu-guinea. 5,2 5 2. Die gelbe Grundfärbung auf der Humeralnaht von schwarz so umgeben, dass sie die Form eines umgekehrten Fragezeichens besitzt. = N. interrogata SÉLYS (Insel Mysore, Nordwest-Neuguinea). 2'. Diese gelbe Seitenzeichnung nicht Fragezeichenartig, mehr dreieckig. = N. cingulata KIRBY. 1'. Die Thorax-Unterseite blassgelb zeichnungslos. Die drei schwarzen Binden und die Anastomosen der Seiten nur in der oberen Hälfte deutlich. = N. mysis SÉLYS (Insel Mysol, N.-W. Neuguinea) mit einer Reihe Discoidales, und — N. mysis puella FÖRSTER (Astrolabebai) mit zwei Reihen Discoidalzellen. 1". Die Thorax-Unterseite gelb, vorn mit den zwei querüber verlängerten schwarzen Seitenbinden, die hintern zwei Fünftel dreieckig schwarz umrandet. Thoraxseiten mit zwei schwarzen Binden, Anastomosen nur spurenweise oder gar nicht vorhanden. = N. Dahli Bis ( A T. pacifica Coll. SÉLYS). Bismarck-Archipel : Neu-Pommern (Neu-Britannien), Neu-Lauenburg (Duke of York), Neu-Mecklenburg (Neu-Irland), die kleine Insel Nusa bei letztgenanntem Flugorte, ebenso die Insel Gardner. Es stebt zu erwarten, dass sich noch mehr Formen dieses Typus finden. Agrionoptera similis SÉLYS und A. papuensis SÉLYS. Die durch das Studium der Coll. SÉLYS gewonnenen, im H. Theil meiner «Neu-Guinea-Odonaten» angekündigten Verbesserungen beziehen sich auch auf diese zwei Formen. Herr Dr. Bis, der auch im Jahre 1899 die SÉLYs 'chen Typen in Lüttich studirte, hat unterdessen das Bemerkenswertheste aus diesem Studium vorweg veröffentlicht, während ich erst heute in der Lage bin, der Sache näher zu treten. Auch KARSCH hat sich über die kleineren Agrionoptera-Arten und Kassen mit netzig gezeichneten Thoraxseiten unterdessen ausgesprochen ; beide Autoren konnten aber dem papuanischen Material nicht gerecht werden, und es zeigen ihre Arbeiten, dass die Erkennung der Agrionoptera-Arten nicht nur deshalb Noth leidet (wie Bis richtig bemerkt), weil zu viel Beschreibungen nach zu wenig Material gemacht worden sind, sondern auch infolge des entgegengesetzten Extrems, indem aus dem gleichen Grunde Arten auch im Sinne alter Autoren als Synonyme eingezogen wurden. KARSCH hat Untersuchungen über die Zahl der Submedianqueradern bei den Formen des üisignis-Typus angestellt, deren Resultat er in folgenden Worten zusammenfasst : «Das Material der A. insignis, welches ich untersuchen konnte, zeigt hinsichtlich der Anzahl der Queradern im Medianraume der 4 Flügel alle nur denkbaren Modificationen. » Infolge dessen betrachtet er die Basse similis SÉLYS mit einer Querader in