Horváth Géza (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 1. (Budapest 1903)

Enderlein, G.: Die Copeognathen des indo-australischen Faunengebietes

282 1 ) ' GÜNTHER ENDERLEIN pubescirt. Areola postica gross und verliältnissmässig hoch. Gabeläste wenig divergirend. Gabel fast doppelt so lang wie der Stiel. Hinterflügel ziemlich hyalin. Adern völlig unbehaart. Rand, mit Ausnahme des Vor­derrandes der Costalzelle, lang pubescirt. Ast 7*2+3 unter einem Winkel von etwa 60° den Vorderrand des Flügels treffend. Vorderflügel roth bis intensiv goldglänzend, die Hinterflügel matt roth bis violett irisirend. Vorderflügellänge 2V2 mm. Flügelspannung 5 1 2 mm. Australien : Neu-Süd-Wales, Sydney, 4. November 1900. 1 cf ( B író). Archipsocinae. Archipsocus (Kunow) Hagen 1882 (Taf. VIH. Fig. 50a —i). KUNOW in litt. ; HAGEN Stett. Ent. Zeit. 1882. p. 225. Diagnose nach Archipsocus recens n. sp. unter Berücksichtigung von A. puber : Labialtaster (Fig. 50 g) eingliedrig; Lobi interni klein, aber deutlich, ziemlich spitz. Lobi externi wenig kleiner als der Labial­taster. Maxillartaster 4-gliedrig (Fig. 50c), die beiden Endglieder spärlich und sehr fein behaart, 3. Glied am kürzesten. Wie bei anderen Psociden, liegt auch hier der Basis des Maxillartasters ein gliedartiges Gebilde der ganzen Länge nach an. der Tasterträger (Palpiger), der morphologisch als Schnürstück des Stammes anzusehen ist, (Fig. 50e). Innere Maxille (Fig. 50d) zweispitzig, etwas schaufelartig an den Seiten zusammengebo­gen. Linker Oberkiefer mit scharfem Zahn vor der Kauplatte, rechter völlig ohne diesen ; rechte Kauplatte stark nach hinten verlängert (Fig. 50c). Clypeolus (Fig. 50f) nicht stärker chitinisirt. als die um­gebende Verbindungshaut und nur wenig abgesetzt. Clypeus mit neun Längslinien, die netzförmig untereinander verbunden sind. Die Zeichnung entspricht augenscheinlich einer inneren Chitinstruktur. Scheitel und Stirn durch eine feine Naht getrennt, die Scheitelnaht ist nur äusserst fein. Ocellen ziemlich gross, mässig dicht zusammenliegend, an der ein­ander zugekehrten Seite schwarz pigmentirt. Fühler 13-gliedrig (Fig. 50h), kurz, letztes Glied etwas länger als die kürzeren übrigen Geisseiglieder und mit einer ziemlich abgeschnürten Spitze. Prothorax auffällig lang, nicht ganz von der Breite des Kopfes. Me­sotliorax am längsten entwickelt. Metathorax fast kürzer als der Protliorax. Das 1. Abdominalsegment nimmt eine Mittelstellung zwischen der Form der Tliorakal- und Abdominalsegmente ein. Abdomen 9-gliedrig. Ausser den Analanhängen trägt das 9. Segment noch zwei seitliche schuppen­artige Gebilde (Fig. 50a), die möglicherweise dem 8. Segment angehören. Tarsen zweigliedrig.

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