Tátrai Vilmos szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 84. (Budapest, 1996)

CIFKA, BRIGITTA: Gemälde von Friedrich von Amerling im Museum der Bildenden Künste

40. Friedrich von Amerling : Gräfin Berta Nákó, geborene Gyertyánffy. Besitzer unbekannt. Archiv sorgfältig sein Tagebuch. 9 Er korrigierte die Kopien des Fräuleins nach Wiener Porzellanbildern und Stichen sowie nach den Illustrationen des ungarischen „Pfennig­magazins" und leitete sie anhand seiner dort ausgeführten Aufträge in die Technik der Ölmalerei ein. Das Tagebuch ist gleichsam eine Erhebung der künstlerischen Ansprü­che der Umgebung und gibt einen Bericht vom Leben einer mittelmäßig begüterten Gutsbesitzerfamilie im Banat. Für Berta Gyertyánffy bedeutete ihre Eheschließung (1842) finanziell wie gesellschaftlich einen Aufstieg. In Wien bildete sie ihre Fertig­9 Baudri, F., Reise nach Südungarn 1837-1840, Hrsg. L. Gierse, München 1989. Besprochen von M. Rózsa in: OSZK Híradó (Mitteilungen der Landesbibliothek Széchényi) 1990, Nr. 1-4, 31; dieses Tage­buch berichtet - abweichend von den bisher bekannten Quellen - von der noch unverheirateten Berta Gyertyánffy, von ihren Gewohnheiten, ihrem zähen Widerstand gegen eine geplante Heirat, über ihre leidenschaftlichen Gefühle.

Next

/
Thumbnails
Contents