Garas Klára szerk.: A Szépművészeti Múzeum közleményei 60-61. (Budapest, 1983)
GARAS, KLÁRA: Sammlungsgeschichtliche Beiträge zu Raffael. Raffael-Werke in Budapest
37. Nach Raffael: Die Madonna Esterházy. Majolikaplakette. Arezzo, Galleria e Museo Médiévale e Moderno Maria Theresias in 1717. 10 Zur Regelung noch vorliegender Probleme weilte dann der Neffe des Papstes, Alessandro Albani 1720 März —1721 Febr. in Wien. Der Nuntius wie auch Kardinal Albani hatten auch wertvolle Geschenke nach Wien gebracht — unter anderen an Prinz Eugen von Savoyen — ein Geschenk des Papstes an Kaiserin Elisabeth passt sehr wohl in diesen Zusammenhang. 11 Uber den Kunstbesitz Papst Klemens XI. ist zum Teil aufgrund der neuesten Forschungen mehreres bekannt; nach Angaben der Albani Inventare (1790 u. a.) hatte er Vieles noch als Kardinal vor 1700 erworben, so Manches wurde ihm von hohen kirchlichen und weltlichen Würdenträgern vereht, Einiges war alter Familienbesitz aus Urbino. 12 Von unserem Raffael Bild hören wir 10 H u b e r, N.: Österreich und der heilige Stuhl vom Ende des spanischen Erbfolgekrieges bis zum Tode Papst Klemens XI. (1714—1721). Archiv für österreichische Geschichte, 1967 CXXVI S. 112. 11 S. P o p e 1 k a, L. : Die päpstlichen Ehrengaben für Prinz Eugen, in Prinz Eugen und sein Belvedere. Wien, 1963. S. 183 und Scarisbrick, D. : Antonio Maria Zanetti and the Althorp Leopard. Apollo, 1979 II S 427. Bemerkenswert dazu auch der Bericht eines Padre Cremona aus Wien in 1724, wonach drei Gemälde, darunter eines von Raffael, aus Modena 1720 an den Kaiser gesandt und 1724 übergeben worden sind (s. Venturi, A.: La R. Galleria Estense di Modena. Modena, 1883. S. 300). Jede weitere Angabe fehlt über diese Sendung, die zeitliche Übereinstimmung ist jedoch auffallend. Die Biographien der Kaiserin Elisabeth (s. dazu Körper, G.: Studien zur Biographie Elisabeth Christines von Braunschweig-Lüneburg-Wolfenbüttel. Wien, 1975. Dissertation an der philos. Fakultät der Universität, Wien), enthalten keine Auskünfte über Kunstwerke in ihrem Besitz. Sie hatte jedoch eine Vorliebe für Edelsteine und soll davon eine schöne Sammlung besessen haben. 12 S. II Cardinale Alessandro Albani e la sua Villa. Roma, 1980. pp. Inventar der Gemälde in Casa Albani in Rom, 1790. S. 23.