Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)
Település - népi építészet - Freistehende Speicher in Westungarn
33. kép. Díszes oromzatú kástu, Őrség 34. kép. Boronafalú szalmatetős kástu, Őrség In diesem Raum Mitteleuropas ist der freistehende Speicher kein isoliertes Bauphänomen. Etymologische /Analysen wie auch ethnographische .Angaben weisen en darauf hin, daß die nächsten Verwandten der ungarischen freistehenden Speicher im nördlichen Teil Slawoniens zu finden sind, wo man sie kasta; kasea nennt." E BAS analysierte eingehend die in der Umgegend de- Dobrovlje-Gebirges (Slowenien) gebräuchlichen Speicher und stellte fest, daß der freistehende Etagenspeicher in der Streusiedlungen der Gegend ein ty pisches Gebäude der Bauernhöfe war und zur Aufbewahrung von Obstmost, Getreide, Feldfrüchte, Selchfleisch und verschiedenen Geraten diente. In ihrer Mehrheit wurden die datierten Gebäude zwischen Mitte des 18. und dem Beginn des 19. Jahrhunderts errichtet. BAS meinte, daß ihre schwindende Zahl mit der Modernisierung der Obstkultur und mit dem Umbau der ehemaligen Rauchstube zusammenhing, als die Funktion der im I lof zerstreuten, verschiedenen Gebäude vom Bauernhaus übernommen wurde, welches aus zeitgemäßen Baustoffen und mit moderneren Konstruktionen errichtet wurde. Schließlich stellte er fest, die freistehenden Speicher der Dobrovlje-Gegend bildeten eine geographische Einheit mit den Speichern in Südkärnten und stellten in bezug auf ihre Funktion und Konstruktion einen Ubergang zwischen dem mittelalpinen Speicher und dem Weingartenstöckl der südöstlichsubalpinen Weingegend. 9 Auch J. TÓTFI erkannte den engen Zusammenhang zwischen dem Speicher in der mittleren Krain, im Dobrovlje-Gebirge und im Logar-Iäl, einerseits, und dem kástu des Göcsej-Gebietes und der Unterwarth, andrerseits.' 0 Aus zahlreichen Publikationen sowie dem Österreichischen Volkskundeatlas sind uns die verschiedenen Getreidespeicher in Österreich wohl bekannt." In bezug auf 8. CSAPLOVICS, J. 1820. 13.; TÓTH, J. 1961-62., 187-192.; TÓTH. J. 1965. 78-82.; BAS, E 1952. 18-43.; BAS, E 1970.; BOZIC, J. 1956. 14-15.; NOVAK, V 1960. 122. 9. BAS, E 1952. 18-43. 10. TÓTH, J. 1961-62. 187-192., 198.; TÓTI I. J. 1965. 78-79. 11. BÜNKER.J.R. 1895.44.. 99., 105.; BÜNKER. J. R. 1897. 123.; BUNKER. J. R. 1902. 71.; BANCALAR1, G. 1894. 160.; RR VMM, K.1900. 303-304.; GRIENBERGER, J. 1903. 22.; HABERLAN DT. A-I DACHLER, A 1906. 165-167.; HABERLAND'L A. 1935. 16., 112-115; HABERLAND'E A 1953., I. 83., 89., 118-119.; 1 LVBERLANDT A 1965. 9-26.; GERAMB, V 1926. 20.; SCHMIDT L. 1950. 97-116.; SCI IM IDT L. 1966. 298-301.: MOSER, O. 1942.; MOSER, O. 1965. 1-3.; SIMON, E 1971. 140-143.; Karte Nr. 19 im Österreichischen Volkskundeatlas: GALL, H. 1971.153-156.; HAIDING, K. 1973.; MOSER, O. 1974. 120130.; DIM'i; G. 1975. 14-30.; BIERMANN. G. 1977. 42-19.; PÖTTLER, B. 1984. 159-169. 170