Füzes Endre: A szántalpas hombártól a tájházig (Skanzen könyvek. Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2012)
Település - népi építészet - Freistehende Speicher in Westungarn
32. kép. Többcélú gabonás, kástu, Szalafő diente. In jedem Fall ist es aber nachweisbar, daß der Raum oder Kasten auch zur Aufbewahrung von Getreide benützt wurde. 3 Die erste Nachricht über den westungarischen Speicher ist aus dem Jahre 1818, als er von Gy. NEMESNÉPI ZAKÁL ausführlich beschrieben wurde. 4 Nicht viel später (1838) veröffentlichte E PLANER eine diesbezügliche Angabe aus dem Göcsej-Gebiet, der Bau wird hier kástyé genannt. 3 Lange Zeit meinte man, die Mitteilung von Gy. NEMESNÉPI ZAKAL sei die früheste konkrete Angabe über den hiesigen Gebrauch des freistehenden Speichers, doch konnte I. Szentmihályi an Hand von Archivquellen nachweisen, daß diese Gebäude in den eigenartigen Streusiedlungen des Göcsej-Gebietes (ung.:s»g,.tsfr = Weiler) bereits gegen Mitte des 18. Jh. in weiten Kreisen gebräuchlich waren; ihr Vorhandensein ist aufgrund der Quellen bis zur zweiten I lälfte des 19. Jh. festzustellen. 6 Ebenfalls aus Archivmaterial konnte ihr Gebrauch im 18. Jh. in der Unterwarth bestätigt werden. 7 3. SZENTMIHÁLYI, I. 1971-72. 272-273. 4. MÉSZÖLY G. 1917. 104.; KARDOS, L. 1943. 219. 5. PLÄNDER, E 1970. 33 . 6. SZENTMIHÁLYI, I. 1971-72. 270. Im Südwesten Transdanubiens (Göcsej, Hetés, Unterwarth) finden wir die sog. j»r-Siedlung. Das Dorf bestellt aus mehreren - manchmal bis zu 12 voneinander entfernt gelegenen Häusergruppen (ung.: szer); ein szer besteht aus 5-25 Häusern, in denen verwandte Familien wohnen. (GUNDA. B. 1979. 322). 7. BÍRÓ, E 1975. 10. 169