Cseri Miklós, Füzes Endre (szerk.): Ház és ember, A Szabadtéri Néprajzi Múzeum évkönyve 14. (Szentendre, Szabadtéri Néprajzi Múzeum, 2001)
SZENTI TIBOR: A hódmezővásárhelyi tanyatelek beépítettsége
IRODALOM FORCZEK Zoltán 1993 Ipar. In: Hódmezővásárhely története II. (főszerk.: SZABÓ Ferenc) 591-641. 2. Hódmezővásárhely GYÖRFFY István 1935 Telekformáink. Földrajzi Közlemények 8-10. 226-231. JUHÁSZ Antal 1974 Telekelrendezés a szegedi tanyákon. Ethnographia LXXXV. évf. 2-3. 276-314. Budapest SZENTI Tibor 1979 A tanya. Gondolat Könyvkiadó. Budapest SZENTI Tibor 1978 Kerekólak Csongrád megyében és a vásárhelyi Pusztán. In: Móra Ferenc Múzeum Évkönyve 1976/77-1. (szerk.: TROGMAYER Ottó ) 283-314. Szeged VARGHA László 1940 A tilalmasi tanyák építkezése. Adatok a Nagykunság népi építkezéséhez. Budapest Tibor Szenti DIE BEBAUUNG DES EINZELHOFES VON HÓDMEZŐVÁSÁRHELY Bei der Auswahl des Ortes für den Einzelhof in Hómezővásárhely wurden viele Gesichtspunkte beachtet. Zu Beginn war die Bemühung da, diese zu verwirklichen, später jedoch, mit der Zerkleinerung der Höfe wurde dies unmöglich. Für diese Studie benützten wir die Vorzeichnungen von Karten, die im Flur zwischen den Jahren 1882 und 1886 gefertigt wurden und die das Studieren der Ortung, der Größe des Hofes sowie der Bauten darauf, wie auch ihrer Ortung und Anordnung erlauben. Obwohl die anfängliche Entwicklung der Unterkünfte im Flur und der Einzelhöfe von der der Einzelhöfe in der benachbarten Szeged-Region abweicht, können wir trotzdem mehrere gemeinsame Züge beobachten. Antal JUHASZ wies aufgrund von Landkarten und seiner örtlicher Sammelarbeit nach, dass die Einzelhöfe bei Szeged kleiner werden. Die Einzelhöfe von Vásárhely, besonders am Ende des 19. Jahrhunderts wurden durch Teilung immer kleiner, was eine weitere Verarmung, Landhunger und soziale Unzufriedenheit zur Folge hatte. Die Gebäudegruppe im Einzelhof entwickelte sich je nach Bedarf der Wirtschaft. Zuerst wurde das Wohnhaus aufgebaut, dann folgten der Stall und die anderen Bauten. Es läßt sich gut nachvollziehen, dass das Ziel bei der Anordnung der Bauten die Gestaltung eines geschlossenen Innenhofes war, wie auch bei Szeged. Bei einer provisorischen Anordnung in L, T und U Form war eine Gebäudegruppe mit 1 Form die endgültige Lösung, die das Vieh nicht hineinließ, wie auch bei Szeged und einen sauberen, geschützten, windfreien Hof umgab. Gleichzeitig finden wir Höfe und Gebäudegruppen auf einem vieleckigen Grundriss, aber als Folge der Überentwicklung erscheinen auch Gebäudegruppen hintereinander und nebeneinander in mehreren Reihen. Als Zeichen der Verbürgerlichung erscheint das Blumenbeet vor dem Wohnhaus, so wie auch bei Szeged, bei uns entstanden aber auf einigen wohlhabenden Höfen sogar Parkanlagen. Um die verschiedenen Teile des Einzelhofes voneinander zu trennen, wurden bei Szeged bereits in den frühesten Zeiten Zäune errichtet, in Vásárhely jedoch dienten Gräber und Dämme diesem Zweck. Zwischen den Einzelhöfen fanden wir als systematische Errichtung Wege, Uferdämme als Schutzvorrichtung gegen natürliche Gewässer, Kanäle und Gräber, die jeweils auch die Grenze von Höfen markierten. Wie bei Szeged, können wir auch hier behaupten, dass der Einzelhof jeweils die Wirtschaftslage der Besitzer widerspiegelt.