Török Dalma (szerk.): Heinrich von Kleist. Miért éppen Kleist? (Budapest, 2016)
Függelék - Az irodalmi szemelvények lelőhelyei - Rövidítések jegyzéke
WOLFGANG DE BRUYN: DAS KLEIST-MUSEUM IN FRANKFURT AN DER ODER Das Kleist-Museum ist eine Literaturinstitution von nationaler Bedeutung und internationaler Ausstrahlung. Es hat die Funktionen eines Museums, einer Forschungs- und Studienstätte und einer Einrichtung kultureller Bildung und Begegnung. Im Zentrum stehen Werk und Wirkung des Dramatikers und Erzählers Fieinrich von Kleist (1777-1811). Zu den Nebenschwerpunkten zählen die Dichter Ewald Christian (1715— 1759) und Franz Alexander von Kleist (1769-1798) sowie Caroline (1775-1831) und Friedrich de la Motte Fouqué (1777-1843). Das Kleist-Museum unterhält mit über 34.000 Bestandseinheiten die weltweit größte Sammlung zu Fieinrich von Kleist und seinem literaturgeschichtlichen Umfeld. Der Ausbau der Sammlungen konzentriert sich auf den Erwerb auffindbarer Primär- und Sekundär-Zeugnisse zu Quellen, Leben, Werk und Wirkung Kleists. Das schließt neben Werken der schöngeistigen und wissenschaftlichen Literatur auch solche der bildenden Kunst, der Musik und aus dem Theaterbereich ein. 1969 in der ehemaligen Garnisonsschule, einem spätbarocken Gebäude von 1777 eingerichtet, zählt unser direkt am Grenzfluss Oder gelegenes Museum seit der Einweihung des „neuen Fiauses für Kleist“ am 17. Oktober 2013 mit zu den größten und modernsten Einrichtungen in Deutschland. Mit der neuen Dauerausstellung „Rätsel. Kämpfe. Brüche. Die Kleist-Ausstellung“ wurden wegweisende Maßstäbe in Gestaltung und inhaltlicher Präsentation gesetzt. Die institutionelle Förderung des Bundes, des Landes Brandenburg und der Stadt Frankfurt (Oder) bildet die Grundlage für unsere Arbeit. Ausstellungen u.a. in Rom, Wien, Zürich, Brüssel, Minsk und Kaliningrad und natürlich im Nachbarland Polen belegen, dass das Kleist-Museum ein gefragter Partner europaweit ist. Nicht nur deshalb sind wir sehr froh, dass wir das Literaturmuseum Petőfi in Budapest bei der Erarbeitung der Ausstellung „Warum gerade Kleist?“ unterstützen konnten, in der es um die Aktualität des Lebenswerkes Fieinrich von Kleists im 21. Jahrhundert geht. Und sicherlich werden dieser ersten erfolgreichen Kooperation weitere gemeinsame Vorhaben folgen! Dr. Wolfgang de Bruyn — Direktor des Kleist-Museums 135