Török Dalma (szerk.): Mantel der Traume. Ungarische Schriftsteller erleben Wien, 1873-1936 (Budapest, 2011)

Die stadt als artefactum - Schau-spiele

Alfred Freiherr von Berger, der einstige Direktor des Burgtheaters, (...) hat angeblich auf die Frage, was er eigentlich für die Hauptaufgabe eines Theater­direktors hält, überaus entschieden geantwortet: die Unterhaltung der Zuschauer. Diese Erkenntnis (...) erklärt Vieles, was eigentlich unerklärbar wäre: den aggres­siven Vormarsch des Kinos ebenso wie die Beliebtheit der Ungarn, die derzeit Mode ist. I B. A. Neue Freie Presse, 2. März 1913 Wir kennen die wahre literarische Begabung von Ferenc Molnár erst seit gestern. Bislang hielten wir ihn für einen raffinierten Theatermacher, dessen mondäne, kapriziös-geistreiche Komödien überall gespielt werden. Und jetzt bemerken wir plötzlich, dass sich in diesem eleganten Spötter, dem nichts heilig ist, nicht einmal Ferenc Molnár selbst, ein wahrer Dichter verbirgt. | a. e. Neues wiener journal, I. März 1913 SÁRI FEDÁK ALS JULISKA IN DEM GLEICHNAMIGEN VOLKSSTÜCK VON LÁSZLÓ BÚS-FEKETE, R E N AI SS AN C E B Ü H N E, 1929 (ÖSTERREICHISCHES T H E AT E R M U S E U M , WIEN)

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