Török Dalma (szerk.): Mantel der Traume. Ungarische Schriftsteller erleben Wien, 1873-1936 (Budapest, 2011)
Die stadt als artefactum - Schau-spiele
Anfang 7 Ulir >$um !♦ üDJaie: Anfang 7 Uhr $$orftabt*£egenbe in fieben Silbern non ^ranj 'JWolttát Das Theaterstück von Menyhért Lengyel ist ein eigenartiges Gemisch: halb Dichtung, halb Kolportage, halb tief, halb oberflächlich, zart und grob zugleich, im Ganzen ein voller Publikumserfolg. (...) Für den Export produziert. (...) Dieses Stück ist wie ein mit Gastspielmöglichkeiten gefüllter Koffer, und hat ebenso kein Zuhause. Doch wo ist ein Koffer zu Hause? Überall, wo man ihn auspackt. I Neue Freie Presse, 4. Juni 1910 In Wien alte Bekannte. Reinhardt, der mit einer jüdischen jungen Frau, mehrfache Millionärin, verlobt ist, doch mit dem Kommunismus sympathisiert. Er hat einen Tisch im Café Museum und wird von jungen Dichterinnen umringt. Sehr wienerisch. | Béla Balázs: Tagebuch 1914-1922 Man könnte vielleicht den Titel „Tante Rosa“ in „Schutzlose Frauen“ verändern, welcher den ironischen Sinn mehr zu Geltung bringen würde. Es ist mir vollkommen klar, dass das Stück miserabel übersetzt ist und dass besonders das „wienerische“ viel an Echtheit zu wünschen lässt. Ich bin aber ueberzeugt dass Frau Niese diese Sprache von selbst vollkommen machen wird, und die übrige Korrektion ist wohl bei Ihnen in den besten Händen. | Melchior Lengyel über die deutschsprachige Version seines Stückes an Josef Jarno, April 1928 Samätag ben 31. Jänner 1935 Gastspiel Sári Fedák AivTonriA 52 ßuftföiel in bret Sitten (bter Söilöern) non WleM)io* Sengtjcl Snfîenierung: £abi#la» »ojba