Antall József szerk.: Orvostörténeti közlemények 69-70. (Budapest, 1973)
TANULMÁNYOK - Buzinkay Géza: Felsőoktatási politika Magyarországon a neoabszolutizmus korában, 1849-1860.
Das betraf drei Millionen 325 885 Menschen! Detailliert gab es in Ungarn 946 Ärzte, auf einen Arzt entfielen 8573 Personen 1077 Chirurgen, auf einen Chirurg entfielen 7530 Personen 1708 Hebammen, auf eine Hebamme entfielen 4748 Personen 456 Apotheker, auf einen Apotheker entfielen 17 796 Personen 142 Tierärzte, auf einen Tierarzt entfielen 57 216 Tiere insgesamt: 4329 Angestellte des Gesundheitswesens 445 zivile Apotheken 11 kirchliche Apotheken unter der Leitung der Barmherzigen Brüder 343 Krankenhäuser davon waren in Buda-Pest 218 Ärzte 107 Chirurgen 267 Hebammen 15 Tierärzte 23 Apotheker tätig. Nach diesen Angaben kann auch die praktische Seite der Ausbildung von Ärzten bei weiten, nicht als für die Bedürfnisse ausreichend genannt werden. All dem muß die zusammenfassende Meinung Markusovszkys über die bereits erwähnte Zurückgebliebenheit der wissenschaftlichen Ausbildung hinzugefügt werden: „Unseren medizinischen Lehranstalten entsprach seit langen Jahren eher nur die Bezeichnung eines Seminars als die einer wissenschaftlichen Universität, das praktizierende Ärzte, Chirurgen, Apotheker und Hebammen für das Gesundheitswesen ausbildet, entsprechend den Bedürfnissen von Staat und Gesellschaft. Eine schöne und nützliche Aufgabe, doch beschränkt sich das Ziel des Universitätsstudiums nicht auf unmittelbaren Nutzen, sondern nimmt einen größeren Rahmen ein und strebt nach Höherem. Die Aufgabe einer Universität besteht nicht nur darin, nützliche Ergebnisse der Forschung zu veröffentlichen, junge Staatsbürger zu erziehen, Beamte auszubilden und so rein im Interesse des unmittelbaren Bedarfs und im Dienst des Staats tätig zu sein; — ihre Aufgabe besteht auch darin, die Wissenschaft selbst zu entwickeln, ihre Schätze zu vermehren und durch die Fackel der Forschung die noch im Dunklen liegenden Seiten des menschlichen Wissens im Interesse der ewigen Wahrheit und der Menschheit zu entdecken; — und besteht infolge dessen darin, Philosophen und Naturforscher, Wissenschaftler und Lehrer auszubilden. Darauf, daß diese Aufgabe infolge welcher Gründe auch immer — denn es waren auf jeden Fall mehrere Gründe — in den Hintergrund gerückt wurde, können wir bei uns den Mangel an wissenschaftlichen Fachleuten zurückführen und auf den gleichen Umstand zum Teil auch, daß unsere Universität auf das nationale wissenschaftliche Leben und die geistige Bewegung so wenig, sozusagen keinen Einfluß hatte, — denn was einzelne, eventuell zu ihrem Kreis gehörende Männer taten, ist nicht dem Geist und der Aktivität der Universität zu verdanken, sondern dem patriotischen Eifer diesem Männer; — als anderen Grund für die Rückständigkeit müssen wir den Gebrauch der toten lateinischen Sprache betrachten, in der man zwar, wie in jeder Fremdsprache, Kenntnisse sammlen kann, doch kann man nie und nimmer eine echte Bildung erreichen, mit der man sein eigenes Leben meistern kann, eine Bildung, die im Volk wurzelt und auf deren ganze Seele, Sinn und Geist zurückwirkt."