Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 41. (Budapest, 1967)

Migály Béla: Erklärung der phylogenetischen Entfaltung der Bipedie von physischer Hinsicht

ERKLÄRUNG DER PHYLOGENETISCHEN ENTFALTUNG DER BIPEDIE IN PHYSISCHER SICHT Von BÉLA MIGÁLY (Budapest) T^ie Herkunft und Entwicklung des Menschen ist für die Fach­*~J Wissenschaft bereits kein Problem, höchstens einige Teilfragen harren noch einer weiteren Klärung [1]. Doch müssen wir zur Kennt­nis nehmen, dass in manchen Fachzeitschriften auch heutzutage Aufsätze erscheinen, die das Prinzip der gemeinsamen menschlichen Phylogenese in Abrede stellen. Sie versuchen zu beweisen, dass der Homo sapiens von einem anderen phylogenetischen Zweig abstam­men dürfte, und dass somit sein Ahne der Praesapiens sein dürfte. Im Grunde genommen sei laut ihnen der Vormensch (Pithecanthro­pus, Sinanthropus) und der Mensch des Eiszeitalters kein Ahne des Homo sapiens, sondern ein selbständig entfaltetes und nur zusam­men mit jenen gelebtes Wesen. Diese Theorie ist nicht richtig. Die übrigens anerkannten Wissenschaftlern (Heberer, Vallois, Kälin), vertreten, diesbezügliche eine nicht annehmbare idealis­tische Anschaung. Solche Versuche können zwar die Lehre vom Menschwerden nicht zum Schwanken bringen, doch sind sie im­stande Verwirrung hervorzurufen. Diese Frage wird durch die Überreste von Urmenschenknochen und die Prüfung der geologischen Schicht entschieden, und zwar in Richtung der Gültigkeit der Evolution. Die Evolution beweisen jene im Zusammenhang mit der phylogenetischen Urentwicklung entfalteten rudimentären Organe (z.B. das Jacobsohnsche Organ, der Wurmfortsatz, das Darwinsche Spitzohr), die sich auch beim Homo sapiens befinden können.

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