Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)
Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan
Bei den arzneiführenden Kataplasmen konnte, besonders am Beispiel des Fangat mit Salicylsäure und des Fangat mit Capsicum, wahrscheinlich gemacht werden, daß ihr günstiger Effekt auf Resorption der Arzneimittel beruht, und daß bekannterweise die Arzneimittelwirkung durch die gleichzeitig penetrierende Wärme gefördert wird. Die anderen Moorspezialisten — Forscher und Klmizisten, wie Dr. W. Benade in „Moore, Schlämme, Erden (Peloide)", Dresden, 1938, Seite 111, 118 und 119, und Prof. W. Zörkendörfer in Vogt's „Leerbuch der Bäder und Klimaheilkunde", Berlin, 1940, Kapitel „Moor und Schleimbäder", S. 599, Dr. F. Egghart in seiner „Moortherapie", Wien 1955 auf Seite 26, haben diese experimentellen Ergebnisse auch zitiert und anerkannt. Auf dem Deutschen Balneologen-Kongreß 1938 in Kiel haben wir in unserem Vortrag „Die Seebäder Bulgariens" einiges über den Seeschlamm aus Pomorie, der reich an NaCl, MgCl, MgSo 4 ist, geschildert. In unserer Tätigkeit im Jahre 1947 in Pomorie haben wir die Feststellung gemacht, die nicht nur den experimentellen und klinischen Ergebnissen aller Therapeuten entspricht, sondern wir haben uns nochmals davon überzeugt, daß die Moorwirkung eine Zellstimulationswirkung ist. Dazu gehören auch die bulgarische Zahnpaste „Pomorin" und das Präparat „Poliminerol" , die aus der Mutterlauge des Pomorie-See-Heilschlamms zusammengesetzt ist. Die Frage wird gelöst, wenn man schon Bescheid weiß, daß das Moor reich an allen Stimulationswirkenden, chemischen, physikalischen und biologischen Agentien ist wie: Mg, Mn, K, Na, Fe, P, Hg, S, Cu, As u. a., Hormonen, Vitaminen und noch viele anderen organischen und anorganischen Stoffen wie : Huminstoffe, Steroidhormone, Pollenkarotinoide, Fettsäuren, bituminöse Substanzen, Östrogene Hormone, schwefelhaltige Verbindungen, Eiweißstoffe, Zellulose, Lignin, Pektin, Aminosäure u. a. 2e , 27 , 28 , 29 , 30 , 31 . Wenn wir in diesem Sinne die Zusammensetzung des Moores betrachten, so stellen wir auch fest, daß der Moor auch sehr reich an solchen Stimulanten ist. Es enthält bekanntlich Ferro-Eisen in der zweiwertigen Form und noch zahlreiche Naturstoffe organischen