Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

oder anorganischen Ursprungs, wie: Stärke, Zucker, Harze, Fette, Farbstoffe, Purinkörper, Humusstoffe, Säuren (wie Amei­sensäure, Essig- und Oxalsäure), die in einer feinen Form, ins­besondere in therapeutischwirkenden Mikromengen bzw. zell­stimulierenden Verdünnungsmengen auch vorhanden sind. Die Popoff'sche Zellstimulationslehre bestätigte, daß alle diese Inhalts- (zusammensetztende) Elemente auch ihre Stimulations­wirkung haben. Die Arbeiten aller Gelehrten und Arzte mit den verschiedenen Moor-Präparaten bestätigen in den letzten Jahren die positive, heilende Wirkung des Moores als eines neuen Heilmittels. Es ist ja nur noch die Frage des Wirkungsmechanismus, was nach Klarheit strebt, nämlich: Was für ein Wirkungsmechanismus vom Moor gibt es in Wirk­lichkeit? In diesem Sinne möchten wir folgendes erwähnen: Die Gutachten des Institutes für experimentelle Biologie und des Institutes für Balneologie und Klimatologie bei der Akademie der Wissenschaften in Zagreb, jene der bekannten Herren Prof. Dr. Vole Vouk, Prof. Dr. Miholic und Dr. Leo Traune s stimmen überein: Es handelt sich um eine biogene Stimulation nach Filatow. Andere Autoren, wie Dr. Ernst Walter, schreiben über eine Stimulation der Nebennierenrinde durch Cortisonausschüttung. Dr. Kosmath erwähnt in seinem Vortrag „Über die Moorbe­handlung mit kleinen Moormengen" die Bedeutung der opti­mal aktivierten Wirkstoffe im Tiefenmoore und spricht wieder von einer Stimulierung und Aktivierung des Gesamtorganismus durch die individuell dosierten Peloidin- bzw. Moorheilmittel. Im Lichte der Zellstimulationslehre entsprechen alle diese Be­griffe der Autoren, wie Vitalisierung, Aktivierung, Stimulierung des menschlichen Organismus, völlig der Lehre und Anschauung Po­poffs, obwohl sein Name nicht erwähnt wird, nämlich: Es handelt sich nicht um eine Reiz-Therapie, sondern um eine komplexe Zellstimulationstherapie, einschließlich einer kombinier­ten Therapie mit Moor-Heilmitteln. Das Wichtigste ist und bleibt : eine vorsichtige, ganz individuelle Dosierung, die der therapeutischen Zellstimulationskurve ent-

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