Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

Wir wollen noch einige Arbeiten der letzten Jahren aus Bulgarien zur Problematik der Therapie bzw. der Physiotherapie hinzufügen. Im Jahre 1947 ist die Doktorarbeit von T. D, Todorow unter dem Titel „Die Physiotherapie" 24 erschienen. In dieser Arbeit finden wir interessante Gedanken auf S. 50: „Nach der Lehre von Prof. Dr. Methodi Popoff für die allgemeinen Zellstimulationserscheinungen können als Stimulanten gewisse chemische und physikalische Agentien gelten .. .** auf S. 52: „Wir sind zum Schluss gekommen, dass die besten Stimulanten für den Menschen diejenige biologischen Faktoren sind, von denen er lebt: die Sonne, die Luft, das Wasser, die Wärme, die Elektrizität, die natürliche Nahrung u. s. w." G. Kamenow widment sogar in seiner Doktorarbeit „Die Phar­makodynamische Interpretation der Hydrotherapie" (Sofia, 1947) ein Kapitel der Frage: „Die Badereaktion als Stimulationserschei­nung." Auf S. 366 beschliesst er: »Ich habe hauptsächlich im Geiste der Prinzipien der Stimulationslehre von Prof. M. Popoff gearbeitet.» Zu derselben Zeit erschien auch die Doktorarbeit von A. Danoff „Die Physiotherapie in der Odontostomatologie", und darin sind ebenfalls die Prinzipien der Zellstimulationslehre von M. Popoff angewandt. Jetzt möchten wir in Kürze über unsere Erfahrungen mit der Zellstimulationslehre von Popoff berichten. Seit 1936 haben wir uns bemüht, in unserer poliklinischen, klini­schen und experimentellen Arbeit, die Prinzipien der Zellstimula­tion einzustudieren, zu prüfen und anzuwenden. 25 Als Ausgangspunkt haben wir den Gedanken, daß die Therapie überhaupt und insbesondere die Physiotherapie weder Allopathie noch Homöopathie ist^ Sie entspricht weder dem Gesetze der „contraria contrariis", noch jenem der „similia similibus". Sie ist auch keine Reiztherapie, denn der Reiz an sich hat seinen Sinn und Inhalt in therapeutischem Sinne nur bei optimaler Dosierung, die Heilerfolge sichert. Einerseits haben wir den Patienten, das Indi­viduum, ein biosoziales Wesen, und andererseits einen Komplex von biologischen, natürlichen, therapeutischen Mitteln, die unter bestimmten Bedingungen auf den Organismus des Menschen ein-

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