Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

der Höhenkurorte nicht eine lang dauernde sein, sondern sie muß eine intermittierende — öfters von Zwischenaufenthalten in tiefen Ebenen unterbrochene — sein. Die Gründe dafür sind nach dem Obengesagten offensichtlich." 16 Wir möchten dies noch mit anderen Gedanken Popoff's er­gänzen : „Und so sehen wir, daß die Hypothese der primären Desoxy­dation der lebenden Moleküle als Voreingriff für eine nachfolgende Erhöhung der Oxydationsprozesse ihren heuristischen Wert nicht nur auf die chemischen Stimulationsmittel beschränkt, sondern daß dieselbe Betrachtungsweise imstande ist, auch die größere Gruppe der physikalischen Stimulanten unter einen und denselben Gesichts­punkt, eine und dieselbe Grundursache zu bringen . . . Und durch diese einheitliche Auffassung wird es uns erst möglich, alle Konse­quenzen der Zellstimulationslehre sowohl auf theroretischem, als auch auf praktischem Gebiet zu ziehen und sie in ihrer Bedeutung richtig.zu erfassen, zu verstehen und zu würdigen." 17 So wird es uns klar werden, daß die Reiztherapie im ihren wahren Sinne nur vom Standpunkt der Zellstimulationslehre zu verstehen ist, da im Moment, wo ein Reiz therapeutisch wirkt, er schon ein Stimulans, d. h. richtig optimal-dosierender Reiz ist. So sind auch in der Therapie die Begriffe „Stimulation", „Sti­mulationsmittel" nur als solche, die von der Zellstimulationslehre Popoff's entstanden sind, zu betrachten. Es sind immer wieder neue Beispiele und Beweise, die dafür gegeben werden können. Wenn nicht immer der Name Popoffs zu finden ist, doch ist seine Zellstimulationslehre in die Theorie und Praxis der Therapie eingedrungen, eingeführt und auch anerkannt. In diesem Sinne möchte ich noch einige solchen Arbeiten aus der sowjetischen medizinischen Literatur erwähnen. Prof. T. T. Gluchenski (Lwów) beschließt in seinem Artikel „Behandlung der chronischen Gastriten im Kurort Truska­wetz" : „Das Mineralwasser hat seine stimulierende Wirkung auf den ganzen Organismus." 18 Prof. A. S. Wischnewsky bestätigt in seinem Buch „Mineral­wasser-Behandlung der Patienten mit Erkrankungen des Verdau-

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