Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

Es ist sehr wichtig was noch weiter gesagt ist: „Eine allgemein stimulierende Wirkung haben auch die strah­lentherapeutischen Einwirkungen: Radiotherapie,Röntgentherapire, Elektrotherapie, Licht- und ultraviolette Bestrahlungen usw., und zwar unter der Voraussetzung einer richtigen Dosierung und Anwendungsdauer. Beim Überschreiten dieser Grenzen tritt die Phase der Überstimulation ein. Die therapeutisch wertwolle Phase ist aber meistens die optimale Stimulationsphase." (S. 310) In diesem Sinne ist auch sehr wichtig, was Popoff über die balneotherapeutischen Agenden schreibt: Popoff nimmt an, daß die Mineralwässer „chemische Lösungen in noch aktiven chemischen Umsetzungen und folglich auch mit einer Elektronenradiation''' sind (S. 308), und ergänzt: „Diese Betrachtungsweise erklärt uns die größere physiologische Aktivität der Mineralwasser an Ort und Stelle, da dort das Wasser noch nicht in chemisch-energetischen Ruhe gekommen ist." Die therapeutische Wirkung der Mineral-Radiumquellen wird wie folgt erklärt: „Auf diese Kombinationswirkung ist sicherlich z. B. auch die stärkere Wirksamkeit der mineralhaltigen Radiumquellen zurück­zuführen, denn durch die Radiumstrahlenemission wird erstens die energetische Radiation der Mineralbestandteile durch Schaffung neuer Affinitäten erhöht und zweitens werden dadurch auch die Mineralbestandteile in einen chemisch-aktiven Zustand versetzt." <S. 309) Die Popoff'sehe Zellstimulatonslehre ist eine biologische Lehre. Sie ist führend nicht nur in der Biologie, insbesondere in der Agrarbiologie, sondern auch in der Medizin. Die Beweise dafür finden wir in jenem Zweig der Medizin, der zu nah der Biologie ist, der biologischen Medizin, der Physiotherapie einschl. Moor­therapie und Prophylaxe, d. h. der Anwendung der Heilmittel zur Behandlung und Vorbeugung der Krankheiten. In seinem historischen Werke „Die Zellstimulation, ihre An­wendung in der Pflanzenzüchtung und Medizin" (Berlin, P. Parey­Verlag, 1931) hat M. Popoff ausführlich alle diese Fragen ge­stellt und auf Grund der experimentellen Ergebnisse seinex Mit­arbeiter richtig beleuchtet.

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