Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

So werden auf Seite 203 die Arbeiten von St. Konsuloff über die stimulierende Wirkung des Warmwasserbades erwähnt. Es ist auch sehr interessant zu ergänzen, daß St. Konsuloff, auch ein bekannter bulgarischer Biologe, die Stimulationswirkung der bulgarischen Mineralquellen von Momin-Prohod — ein radioaktives Bad — und Görna Banfa ebenfalls festgestellt hat. Das hat diesem Biologen die Möglichkeit gegeben, seine wichtigen experimentellen Ergebnisse zu bekommen. In seiner Arbeit „Über die biologische Wirkung der Mineral­wässer" 6 schreibt St. Konsuloff: 1) Für die biologische, therapeutische Wirkung eines Mineral­wassers ist nicht nur der absolute Gehalt der aufgelösten Substanzen maßgebend, sondern auch der Grad ihrer Verdünnung. 2) Der minimale, sogar spurenweise Gehalt gelöster Substanzen eines Mineralwassers ist kein Grund für uns anzunehmen, daß seine biologische Wirkung entsprechend schwach ist, ein solches Wasser kann ebenso starke oder sogar noch stärkere Wirkung haben wie andere, die von denselben Substanzen hundertmal größere Mengen enthalten. 3) Wenn ein Organismus nur Mineralwasser genießt, so ist zu erwarten, daß mit der Änderung seiner Konzentration (durch Ver­dunsten oder durch Verdünnung) auch seine biologische resp. therapeutische Wirkung sich ändern lassen könnte/' Obige Gedanken entsprechen völlig der Popoff'schen Stimu­lationslehre, den Konzentrations- und Zeitbedingungen, den Sti­mulationsphasen. Außerdem wissen wir, was für eine Bedeutung in der Therapie in allen ihren Formen, bzw. in der Biologie die s. g. medizinischen Spurelemente (Mikroelemente) im Inhalt eines Heilmittels haben. Die Frage der richtigen, bzw. optimalen Dosie­rung der Arzneien als Heilmittel ist nur aus dem Standpunkt der Zellstimulationslehre zu erklären und praktisch zu lösen. Die Arbeiten von Fr. Groedel sind auch im Sinne der Popoff'­schen Zellstimulation aufzufassen. In der „Zeitschrift für wissen­schaftliche Bäderkunde", 1926, Heft 2, ist sein Vortrag auf der Tagung der mittelrheinischen Studiengesellschaft für Klimatologie und Balneologie in Bad Nauheim, unter dem Titel „Die balneo­therapeutische Zellstimulation" erschienen.

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