Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 38-39. (Budapest, 1966)

Bakardjiew, Wassil N.: A Popov-féle sejtstimulációs tan

tionsprozesse hängt die Intensität der Lebensäußerungen ab. Eine Hebung der Oxydationsprozesse über eine gegebene Norm würde also zu einer Hebung, zu einer Stimulierung der Lebensprozesse selbst führen." 4 Die Wirkungsweise der Stimulationsmittel wird von Popoff in seiner Arbeit „Lebensprozesse und Stimulationserscheinungen" 5 wie folgt erwähnt. „Die chemischen Stimulationsagentien sind Körper, welche die Fähigkeit haben, durch Abspaltung von Elektronen, leicht energe­tisch zu zerfallen; dadurch sind sie im Besitze eines sehr aktiven Atoms, und diese beiden Momente vermögen durch Neuschaf­fung und Hebung der chemischen Affinitäten der lebenden Subs­tanz den gesamten chemischen Metabolismus derselben zu inten­sivieren und zu heben. Auf derselben energisch-kinetischen Basis ist auch die Wirkung der strahlenden Energie-Elektrizität von Rönt­genstrahlen, Radiumstrahlung, ultraviolettes Licht, verschiedene Lichtarten zu erklären." (S. 315). Es gibt drei Stimulationsphasen: L Phase — ansteigende Stimulation, IL Phase — optimale Stimulation und III. Phase — Überstimulation. Alle diese Phasen sind in engem Zusammenhang mit der Konzen­tration des Stimulationsmittels und der Wirkungszeit. Die optimale Konzentration und die optimale Wirkungszeit führen zur zwiten Phase. Ohne diese zwei Bedingungen ist keine Stimulation möglich." Deshalb schreibt Popoff über die therapeutischen Schulfor­derungen folgendes: „Von vielen der heute therapeutisch angewandten Arzneimit­tel kann man annehmen, wie es schon oft geschieht, daß ihre Wir­kungsweise zellstimulierend ist. In diese Kategorien der Arzneimittel fallen die Verbindungen des J, As, S, Se, P, Fe, Mg u. a. wie auch verschiedene organische Ver­bindungen. Dem Körper einverleibt, geben sie durch Abspaltung von Elektronen aus ihren aktiven Atomen und durch ihre che­mische Affinitäten den Anstoß zur Hebung des chemischen Meta­bolismus." (S. 310).

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