Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 20. (Budapest, 1961)

dr. Katona Ferenc: Ismeretelméleti és származástani kérdések Goethe Faustjában

Methode nachwies. Diese Methode ist jedoch eine Sackgasse, in welche die Naturwissenschaft trotz aller positiven Resultate getrieben wird, - ungefähr wie ein Schneepflug, der das Material immerfort vor sich hinschiebend, schliesslich vor dem gestauten Haufen steckenbleibt. Diese Methode ist aus dem Gebiete der Biologie noch immer nicht verschwunden, - sogar nach dem durch Darwin verur­sachten Umschwünge nicht, - obwohl dieser ein Schulbeispiel der erfolgreichen Anwendung der auf die Induktion gestützten Deduktion gegeben hatte. Jede neue Entdeckung, die Einführung neuer Methoden, welche die Erweiterung der analytischen Me­thode ermöglichen, lenken unsere Aufmerksamkeit auf die Not­wendigkeit des Strebens nach Synthese. ,.Auch unserer Überzeugung nach - schreibt der Akademiker Lissäk in einem seiner Werke - ist eine Lösung mit dem Einsatz aller modernen medizinischen, naturwissenschaftlichen Methoden nur dann möglich, wenn wir alle Gedanken, die uns von diesem Wege ablenken, zurückweisen. Die in der heutigen Physiologie und Medizin angewandten Forschungsmethoden sind sehr zahl­reich und voneinander im Prinzip und im Inhalt verschieden. Diese Tatsache unterstreicht die Bedeutung der Grundsätze der Forschung noch mehr." Die Anschauung Goethe's über die Wichtigkeit der Synthese und der Deduktion muss immer wieder betont werden. Die Induktion hat in der experimentellen, geradeso wie früher in der beschreibenden Biologie einen weiten Spielraum erhalten. In der schon existierenden Biologie wurden das Prinzip der Synthese und die deduktiven Standpunkte weiterhin vernachlässigt. An der Wende des XIX.-XX. Jahrhunderts erklärte E. Haeckel eben in Namen Goethe's den Kampf gegen die Methodik der experi­mentellem Morphologie. In seiner bekannten Streitschrift gegen Hiss und Jung wiederholt er, - sich an Goethe anlehnend, - dass das Vereinen des induktiven und deduktiven Prinzips die einzig mögliche Forschungsmethode ist. Es war kein Zufall, dass man in dieser Zeit die Aufmerksamkeit erneut auf diesen grundlegen­den Standpunkt lenken musste.

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