Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 20. (Budapest, 1961)

dr. Katona Ferenc: Ismeretelméleti és származástani kérdések Goethe Faustjában

Anschauung. Cabanis, sowie der hervorragendste Vertreter dieser Richtung, Lamarck war es, der schon auf Grund seiner primiti­ven dialektischen Naturanschauung den mechanistischen Stand­punkt der Kritik unterwarf. Den zweiten Weg schlug die deutsche Naturphilosophie ein. Der grösstc Teil der deutschen Naturphilosophen verwarf, im Kampfe gegen das mechanistische Denken, auch den Materialis­mus und kritisierte den französischen mechanistischen Materialis­mus vom Standpunkte des objektiven Idealismus. Diese Gelehr­ten benützten alle Überlieferungen der idealistischen Naturphilo­sophie, von Leibnitz an bis zur französischen Metaphysik des XVIII. Jahrhunderts. Der hervorragendste Vertreter des drietten Weges ist Goethe selber. Er überholte die mechanistische Denkungsart durch das Aneignen von Theorien derjenigen Philosophen, die Materialis­ten waren und in gewisser Beziehung den mechanistischen Prin­zipien gegenüberstanden. Er führte auf dem Gebiete der Philo­sophie die Überlieferungen von Spinoza, Herder und Diderot, auf dem der streng genommenen Naturbetrachtung dieselben von Buffon weiter. Spinoza und Diderot versuchten, die Welt in ihrer materiellen Einheit zu begreifen und nach den richtigen Zusammenhängen zu forschen, und sie somit auf die Gesetze einer vom Menschen unabhängig existierenden Wirklichkeit auf­zubauen. In derselben Zeit versuchten Diderot und Herder der Entwicklung in der lebenden Welt nachzuspüren. Es ist kein Zufall, dass Goethe gerade durch diese Gedanken beeindruckt wurde und er sie dann weiterentwickelte. Die wis­senschaftliche Bearbeitung des Materiales - zustandgekommen durch die Wissenschaften, welche die Biologie ins Leben riefen, - konnte nur auf Grund einer einheitlichen, historischen Auffas­sung geschehen. Goethe übernahm aus den philosophischen An­schauungen seiner Vorläufer eben diejenigen Beziehungen, welche sich als mit der lebenden Welt befassenden Wissenschaften, rich­tunggebend waren. Die grundlegenden Prinzipien seiner Weltan­schauung deckten sich mit der Lösung derjenigen Probleme, welche durch die Entwicklung der Naturwissenschaften in den Vordergrund traten.

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