Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 20. (Budapest, 1961)
dr. Katona Ferenc: Ismeretelméleti és származástani kérdések Goethe Faustjában
der sich von der Poesie bis zur vergleichenden funktionellen Morphologie erstreckte, dieser immer und auf jedem Gebiet auftretende Wunsch nach Erkenntnis und Gestaltung sind Quelle und Triebkraft des Goethe'schen Lebenswerkes. Als Faust Mephistopheles seine Wünsche mitteilt, werden wir von der Grossartigkeit seines Lebensprogramm.es geradezu betroffen; dies ist in folgenden Zeilen zu lesen: „Und was der ganzen Menschheit zugeteilt ist, Will ich in meinem innern Selbst geniessen Mit meinem Geist das Höchst' und Tiefste greifen, Ihr Wohl und Weh auf meinen Busen häufen, Und so mein eigen Selbst zu ihrem Selbst erweitern." In Mephistopheles' Antwort finden sich die realen Bedingungen der Verwirklichung des Goethe'schen Programmes, als ei Faust vor dieser masslosen Übertreibung warnt: „Glaub unsereinem: dieses Ganze Ist nur für einen Gott gemacht!" Worauf Faust unbändig antwortet: „Allein ich will!" Mephistopheles meint: „Die Zeit ist kurz, die Kunst ist lang, Ich dächt, Ihr liesset Euch belehren. Assoziiert Euch mit einem Poeten, Lasst den Herrn in Gedanken schweifen Und allen edlen Qualitäten Auf Euren Ehrenscheitel häufen . . . Lasst ihn Euch das Geheimnis finden Grossmut und Arglist zu verbinden Und Euch mit warmen Jugendtrieben Nach einem Plane zu verlieben. Möchte selbst solch einen Herrn kennen: Würd ihn Herrn Mikrokosmos nennen."