Palla Ákos szerk.: Az Országos Orvostörténeti Könyvtár közleményei 20. (Budapest, 1961)

dr. Katona Ferenc: Ismeretelméleti és származástani kérdések Goethe Faustjában

A Faust első részében Mephistopheles és a tanuló párbeszéde foglalja össze Goethe kritikáját korának egyes filozófiai nézetei­ről, elsősorban a természettudományi kutatás ismeretelméletével kapcsolatban. Mephistopheles gyilkos szatírája, rövid monológja megsemmi­sítő bírálatot mond a formális logikáról, a szintézis nélküli ana­litikai módszerről és felöleli az ebben a párbeszédben állandóan felbukkanó kérdést az elmélet és a gyakorlat helyes viszonyáról : Gebrauch der Zeit, sie geht so schnell von hinnen! Doch Ordnung lehrt Euch Zeit gewinnen. Mein teurer Freund, ich rat Euch drum Zuerst Collegium Logicum. Da wird der Geist Euch wohl dressiert, In spanische Stiefeln eingeschnürt, Dass er bedächtiger so fortan Hinschleiche die Gedankenbahn Und nicht etwa, die Kreuz und Quer, Irrlichtcliere hin und her. Dann lehnet man Euch manchen Tag, Dass, was Ihr sonst auf einen Schlag Getrieben, wie Essen und Trinken frei, Eins! Zwei! Drei! dazu nötig sei. Zwar ists mit der Gedankenfabrik Wie mit einem Webermeisterstück, Wo Ein Tritt tausend Fäden regt, Die Schifflein herüber hinüber schiessen, Die Fäden ungesehen fliessen, Ein Schlag tausend Verbindungen schlägt. Der Philosoph, der tritt herein Und beweist Euch, es müsst so sein: Das Erst war so, das Zweite so, Und drum das Dritt und Vierte so, Und wenn das Erst und Zweit nicht war, Das Dritt und Viert war nimmermehr. Das preisen die Schüler aller Orten, Sind aber keine Weber geworden. Wer will was Lebendigs erkennen und beschreiben, Sucht erst den Geist herauszutreiben, Dann hat er die Teile in seiner Hand,

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