Forrai Ibolya szerk.: Néprajzi Közlemények 26. évfolyam (Budapest, 1983)
Német nyelvű kivonat - Zuzammenfassung - Schiff schleppende Fuhrleute
zere oder längere Treideleisaison zusammengeschlossen haben. Sie waren geneigt gegen einen höheren Lohn als den durchschnittlichen, auch eine gefährlichere und mühevollere Fahrt zu unternehmen. Natürlich hat sich die Fuhrmannschichte der im Fiusshandel führenden grösseren Städte am frühesten in die Treidelei eingeschaltet. Inwiefern es dieser Schichte gelang die Treidelei mehr oder weniger vollständig zu versehen, folglich sie zu privilegisieren, zu enteignen, konnten Vereinigungen von ganz hoher Organisation Zustandekommen. (Eine solche war die der Wagenwirte von Komor n). Anderswo - z.B. in Szolnok, Mohács, Tolna - standen die Schlepper ohne eine besondere Organisiertheit in einem freien Unternehmungssystem zur Verfügung. In der Mehrheit der Fälle war aber die Fuhrmannschichte der grösseren Handelszentern für sich allein nicht imstande die auftretenden Ansprüche zu bedienen, daher haben sich auch die Fuhrleute der in der Nähe der schiffbauenden, merkantilen Schiffahrtszentralen gelegenen Siedlungen in die Treidelei eingeschaltet. So wurden die Schiffe von Győr (Raab) unter anderem von Fuhrleuten, Pferdewirten von Vének, Kunsziget, Bácsa, die von Óbuda, Buda, Pest von denen von (mit dem heutigen Namen) Tahitótfalu, Szigetmonostor, Pócsmegyer, Kisoroszi, Szentendre, die von Tolna von denen von Bogyiszló, die von Baja von denen von Báta , die von Szeged von denen in erster Linie von Desk getreidelt. Ausser den schon erwähnten übar'nahmen Kutscher, Pferdewirte von Dunaföldvár, Madocsa, Gerjen, Fadd, Ersekcsanád u. s. w. , am ungarländischen unteren Lauf der Donau, hauptsächlich die von Bezdán, Monostor, an dem