Forrai Ibolya szerk.: Néprajzi Közlemények 26. évfolyam (Budapest, 1983)

Német nyelvű kivonat - Zuzammenfassung - Schiff schleppende Fuhrleute

bis zur Mündung reichenden Abschnitt der Theiss, die von Csongrád, Tiszaroff, Mártély, Alpár, Tápé u. s. w. , ausser denen von Szolnok an dem mittleren Lauf der Theiss, hauptsächlich die von Becse auf dem unteren Lauf der. Theiss eine regelmässige Treidelei. Zum Schleppen je eines grösseren Schiffes, oder mehrerer verknüpften Schiffe mussten sich natürlich mehrere Fuhrleute zur Zusammenstellung der notwendigen Anzahl von Pferden zu­sammenschliessen. Diese haben sich bei solchen Gelegenheiten zu sogenannten Schiffschlepperkompanien zusammenge­sellt. Die auf die Treidelei eingerichtete Bewohnerschaft eines Gebietes hielt mehr Tier als der Durchschnitt und ihrem Kreis entfaltete sich eine Schichte wohlhabender Unternehmer nicht selten. Der Tierbestand der einzelnen Schlepper bewegte sich zwischen ziemlich breiten Extremen; auch in der Hinsicht ihrer gesellschaftlichen Gliederung sind bedeutende Abweichungen zu beobachten. Ganze Karavánén einiger Unternehmer - besonders in den an der Donau gelegenen Handelszentren: in Komorn und in Raab - durchgingen die Ufer der Flüsse und verschafften sich riesige Vermögen. In den 1860-er Jahren lebten 190 Pferdetrei­deleiunternehmer in Komorn, in den I860 Jahren lebten sogar 250 Pferdetreideleiunternehmer in Raab! In derselben Zeit schau­ten serbische Unternehmer mit einigen mageren Gäulen am Ufer von Újszeged nach Arbeit aus. Die ungarländischen Schiffsschlepper boten eine aus ge­sellschaftlich- ökonomischem Gesichtspunkt überaus differenzier­te Schichte der ungarischen Gesellschaft. Es waren unter ihnen besitzlose Tagelöhner, pachtgutbauende Fuhrleute und vermögende Treideleidinastien, sowie die nur Beförderung und Verkehr be-

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