GARAM ÉVA - PATAY PÁL - SOPRONI SÁNDOR: SARMATISCHES WALLSYSTEM IM KAPRATENBECKEN / Régészeti Füzetek II/23. (Magyar Nemzeti Múzeum Budapest, 2003

III. Sarmatcnzeitliche Funde des Csörsz-Grabens (É. Garam)

Abb. A II. I S 3. t n Csörsz­q r*b ®r? III. N 5m 1-3. Gruben l-lll. Sonden JASZFENYSZARU-SOSTO von Nagykörű zu finden sind und die von M. Párducz ebenfalls auf das erste Drittel der Sarmatenzeit datiert wurden. 7 7 Aus der, den Wallgraben ausfüllenden Erde im Forschungsgraben II. kamen ebenfalls einige sar­matenzeitliche Gefässtücke zum Vorschein. Von die­sen sind die gut geschlämmten grauen Brachstücke mit geradlinig gekerbtem, oder wulstigem Rand (Taf. 14. 1-3), ein grosses, knotiges Schüsselbrachstück aus grobem Material (Taf. 14. 4) bezeichnend genug. Aufgrand zahlreicher Analogien scheint es, dass diese Stücke und das ebenfalls aus dem Forschungsgraben II. zum Vorschein gekommene graubraune bauchige Gefassstiick (ohne Rand und ohne Boden) aus grobem Material zu den für das 1-3. Jahrhundert bezeichnen­den Geschirrarten gehört. 7 8 Bei Jászfényszaru wurden ausser aus den For­schungsgräben auch auf der Oberfläche zahlreiche Gefässbrachstlicke gesammelt. Der überwiegende Teil der ins Museum gelangten Scherben lässt sich — ähnlich wie die aus dem Forschungsgraben stammen­den - ebenfalls auf die frühsarmatische Zeit datieren. Einige auf der Oberfläche gefundene Stücke, wie z. B. mit Kerbungen verzielten grauen, bzw. mit Linien und Wellenlinien geschmückten ziegelroten, gut ge­schlämmten Schüsselscherben (Taf. 14, 2, 5) sind aber bereits für die Mitte des 4. Jahrhunderts charakteris­tisch. 7 9 TARNAZSADÁNY-SÁNDORRÉSZE Das Flüsschen Tarna wurde zwischen den Ge­meinden Tarnabod und Tarnazsadány im Laufe der Zeit in den Wallgraben des Csörsz-Grabens (mittlere Linie zwischen Donau und Theiss) hineingeführt. Der ehemalige Wallgraben weicht vom heutigen Flussbett hie und da ganz wenig ab, schliesst sich ihm aber im­mer wieder an. Die charakteristischen kleinen Win­dungen des Csörsz-Grabens, die für das ganze Wall­system bezeichnend sind, wurden nämlich bei der Regulierang der Tama unbeachtet gelassen und das Flussbett wurde geradlinig gezogen. 7 7 Párducz 1941 la Taf. 30, 12. 7 8 Párducz 1941/a Taf. 20, 10. Taf. 21,31; Párducz 1941/b Taf. 30, 2; Párducz 1944 Taf. 15, 10, Taf. 25, 1, Taf. 32. 13. 7 9 Vaday 1980. 50

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