VÉRTES LÁSZLÓ: UNTERSUCHUNGEN AN HÖHLENSEDIMENTEN / Régészeti Füzetek II/7. (Magyar Nemzeti Múzeum - Történeti Múzeum Budapest, 1959)
VI. Klimarekonstruktions Versuch und archäologische Parallele
mit der Methode von E.SCHMID vorgebeugt werden, d.h. indem die Forscher mehrere Profile miteinander vergleichen. - 2./ Wir hätten auf das Sammeln der Malalcofauna nicht genügend geachtet.-Im Idealfall sind die Schnecken wirklich fast ebenso wertvoll, wie zJ3. die anthrakotomischen Untersuchungen. Wir seihst beobachten deshalb das Erscheinen von Schnecken immer aufs Gründlichste. In der Istállóskőer-Höhle gab es aber keine Schnecken. Wir müssen dieses Faktum mit grossem Bedauern zu Kenntnis nehmen. -3./Unsere petrographische Methode wäre statisch. Die "dynamische" geologische Untersuchung der Höhle und ihrer Umgebung ergibt sehr wertvolle Resultate. Da aber unserer Meinung nach nur in den seltensten Fällen ein Geologe dem Archäologen beisteht, mussten wir eine Methode ausarbeiten, die zwar "statischer" als die Jasover, aber den Archäologen zugänglicher ist und trotzdem nicht viel weniger über das SedimentationsIdima der einzelnen Komponenten der Schichtenfolge aussagt. SCIJMID E., Von den Sedimenten der Salzofenhöhle, Sitzungsber. d. Österr. Akad. d. Wiss. Mathem. -naturwiss. Kl Abt. 1. Bd. 166 (1957) s. 43-55. Die Studie enthält die Untersuchung mehrerer Probeserien aus der Salzofenhöhle, die die Verfasserin mit der von ihr adaptierten LAIS'schen Methode ausgeführt hat. Da sie die Schlämmanalyse bis zur Gruppe <0,01 mm 0 durchführt, konnten wir ihre Resultate mit den unsrigen vergleichen: wir werden auf diese Frage im folgenden noch zurückkehren. - E.SCHMID erweitert, als Schülerin R. LAIS' die Ergehnisse, die aus dem Untersuchungs spektrum der Ausfüllungen sich ergehen, mit der Auswertung der geologischen Daten der Höhle. Die Verfasserin ist nicht so sehr bestrebt, ihre Arbeit attraktiv zu gestalten, als eher den Sedimentationsprozess mit umso sichererer Hand aufzuzeichnen. BRODAR S., Örni Kai, nove plaeolitska postaja v Slovenskem primorju, Razprave 4 (1958) S. 271-356. Der Verfasser bringt eine sorgfältige petrographische und geologische Analyse der Schichtenfolge der Höhle, indem er die Methode von LAIS den lokalen Gegebenheiten entsprechend adaptiert; die Daten wurden mit jenen der Vertehratenfauna und der Flora parallelisiert. Bei der Korngrössenuntersuchung leiten ihn drei Standpunkte. Erst untersucht er das - mit glücklicher Hand ausgewählte -Verhältnis der Gruppe <0,1 mm zu >"0,1 mm 0, danach untersucht er das Material von Grössenordnung 10 mm - 0,1 mm 0 in 5 Fraktionen geteüt und bringt separate Darstellungen des in drei Fraktionen geteüten Materials von 2,0 - 0,1mm 0. Er stellt die Schichtenfolgenrekonstruktion auf Grund mehrerer, in