Patay Pál: Kupfzerzeitleiche Siedlung von Tiszalúc. (Inventaria Praehistorica Hungariae 11; Budapest, 2005)

Beilagen - 3. Pfostenspuren der Hausgrundrisse

Abb. 50 Gebäude D lieh nur einen Raum und kann 8,6 m lang gewesen sein. Gebäude E (Abb. 51). Drei einander parallele Pfos­temeihen bezeichnen aufgrund ihrer Entfernung von­einander vermutlich die beiden Querwände und die Trennwand eines großen Hauses mit zwei Räumen. Zu realisieren waren fünf Pfosten der W-Wand, sechs oder sieben der O-Wand und zwei (oder drei) der Trennwand. Die Länge des Gebäudes konnte 9,6 m (6 + 3,6 m) gewesen sein, seine Breite 6,5 m. Gebäude F (Abb. 52). Drei einander parallele Pfos­tenreihen bezeichnen aufgrund ihrer Entfernung von­einander vermutlich die drei kürzeren Wände des Grundrisses eines großen Hauses mit zwei Räumen. Von der W-Wand konnten drei, von der Trennwand ebenfalls drei und von der O-Wand zwei Pfos­tenspuren gesichert werden. Das Gebäude kann 14,6 m (9,1+5,5) lang gewesen sein. Haus G (Abb. 53). Die Pfostenspuren an der W­Seite der Siedlung, unmittelbar neben der Umzäunung lassen auf ein größeres Gebäude, ein Haus mit vermut­lich zwei Räumen schließen, dessen Grundriß jedoch recht lückenhaft ist. Die N-Wand deuten nur drei Pfos­tenspuren in der Mitte sowie die des O-Eckpfostens an. Allerdings ermöglichte Grube 355/A neben letzterem ohnehin nicht die Realisierung weiterer

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