Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)
Hupfauer, Max: Geschicht e der Elektrifizierung der deutschen Landwirtschaft
durch Zwischenschaltung von Batterieanlagen einen Ausgleich zu erreichen, dies aber erforderte wieder eine besondere Sorgfalt bei der Betreuung dieser Anlagen und damit einen Mehraufwand an Arbeitskraft und Kapitalkosten. Außeidem waren die mit Kollektoren versehenen Gleichstrommotore infolge dieser blanken Teile für den rauhen landwirtschaftlichen Betrieb wenig geeignet. Dort, wo bereits Überlandstrom, also Wechsel- bzw. Drehstrom zur Verfügung stand, machte die Anwendung elektrischer Energie für Beleuchtung Abb. 2. Transformatorwagen mit niedergelegtem Mast und Kraft keine allzu großen Schwierigkeiten. Durch den bereits im Jahre 1889 von DOLIVO-DOBROWOLSKI erfundenen Kurzschlußmotor, der keine blanken Teile hatte und wesentlich unempfindlicher gegen Belastungsschwankungen war, stand ein für die Landwirtschaft geeigneter Motor zur Verfügung. Ausschlaggebend für die weitere Verbreitung der elektrischen Energie in der Landwirtschaft war aber die Organisation genossenschaftlich geführter Überlandzentralen und die Gründung von Strombezugs-Zweckverbänden, in welchen vielfach führende Landwirte und landwirtschaftliche Interessengruppen maßgeblich beteiligt waren, außerdem waren eine Reihe von Stromversorgungsunternehmen in mittel- und kleinstädtischen Zentralen nach einer gewissen Sättigung ihrer Absatzmöglichkeiten in den Stadtgebieten auf der Suche nach Stromabnehmern auf dem Lande. Auch gab es in Industriezentren