Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Selmeczi-Kovács, Attila: Handgeräte für das Garbenbinden und die Einbringung des Getreides in Ungarn

Abb. 6. Die Verbreitung des Hakens für Büschelsammeln und des Bindestockes in Ungarn je nach Landschaften zur Zeit der Jahrhundertwende. Verbreitungsgebiet a. des Hakens für Büschelsammeln, b. des Bindestockes. sammeln dominierte der Bindestock vor allem in Transdanubien und im nördlichen Bergland, als ein Relikt des Schnittes mit der Sichel. 19 Sein Gebrauch griff vereinzelt auch auf das Donau-Theiß-Zwischenstromgebiet (Komitat, d. h. Bezirk Pest, Bács-Kiskun, Békés) über und kam auch im nordöstlichen Gebiet (Komitat Szabolcs-Szatmár) vor. 20 J. BARABÁS und A. PALÁDI-KOVÁCS für ihre verständnisvolle Unterstützung meinen Dank aus. 19 Während er in Transdanubien allgemein verbreitet war, stehen uns für seinen Gebrauch in den nördlichen Gebieten weniger Angaben zur Verfügung. Der Un­garische Mundartenatlas zeigt seine Verbreitung nur von der Linie des Bódva -Flusses an. doch verweisen ethnographische Daten auf das Vorkommen im Gebiete der Komitate Nógrád, Heves und Borsod. Vgl. MORVA Y, P. Szokolya gazdálkodása (Die Wirtschaft von Szokolya). Néprajzi Értesítő 30: 1938. 286. — HOFFMANN, T. op. cit. (1956) 555. — Angaben des Materials des Archivs für Geschichte der Arbeitsgeräte und der Blätter des Ungarischen Mundartenatlasses. — In Hegyköz nur sporadisch gebraucht: BALASSA, I. op. cit. (1964) 87., eine bedeutendere Verbreitung ist in dem Zempléner Gebirge und in der Landschaft Nyírség zu verzeichnen. IKVAI, N. op. cit. 107.; GYÖRFFY, I. op. cit. (1928) 8.; NYÁRÁDY, M. op. cit. 87. 2°Sein europäisches Verbreitungsgebiet ist sehr ausgedehnt. Laut ZS. BÄTKY ist er zu uns von den nördlichen slawischen Völkern gekommen. BÁTKY, ZS. Kalauz a Magyar Nemzeti Múzeum Néprajzi Gyűjteményében (Führer zur ethnographischen Sammlung des Ungarischen Nationalmuseums). Budapest 1929. 37. — Sein Gebrauch ist in slawischem Gebiet sehr bedeutend. Cf. HABERLANDT, A. op. cit. 353.;

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