Wellmann Imre szerk.: A Magyar Mezőgazdasági Múzeum Közleményei 1971-1972 (Budapest, 1973)

Heitz, Gerhard: Zur Struktur der Feudalrente

ZUR STRUKTUR DER FEUDALRENTE GERHARD HEITZ (Rostock, German Democratic Republic) Ich möchte zu der hier behandelten Thematik der Wandlungen in der traditionellen Landwirtschaft einen Beitrag geben, der sich mit der Feudal­rente beschäftigt und dabei versuchen, aus der Analyse der Entwicklung der für die sozialökonomische Struktur entscheidenden feudalen Arbeitsrente Ansatzpunkte zu gewinnen für die Lösung des Gesamtproblems des Übergangs vom Feudalismus zum Kapitalismus in der Landwirtschaft. Ich gebe zunächst eine Ubersicht: 1 I. Arbeitsrente im Gute Zühr 1764—1788 Jahr ß K KI. Insgesamt Anteil an Geldwert** SpD HD B übrige* SpD HD 1764 6 12 936 2064 64 v.H. 36 v.H. 51 v.H. 49 v.H. 1782 6 6 6 960 2460 59 v.H. 41 v.H. 58 v.H. 42 v.H. 1787 6 6 6 960 2820 68 v.H. 32 v.H. 52 v.H. 48 v.H. 1788 4 — 12 640 1616 56 v.H. 44 v.H. 53 v.H. 47 v.H. B — Bauernstellen K = Kossatenstellen KL = Katenleute (mit Landanteil ausgestattete Landarmut) SpD = Spann-Diensttage HD = Hand-Diensttage •Summe der nichtbäuerlichen Dienste **Der Geldwert der einzelnen Verpflichtungen wird in den benutzten Dienstre­gistern auch dort notiert, wo eindeutig die Naturalform, d. h. der Dienst selbst ge­fordert wird. Dieser Geldwert wird im Hinblick auf mögliche oder angestrebte Be­sitzwechsel aller Art berechnet, er ist teilweise auch als Zeichen dafür zu nehmen, daß die Umwandlung der Naturalform der Renten in Geldrenten vollzogen oder angestrebt wird. In den 25 Jahren, die wir hier quellenmäßig exakt erfassen können, ist die Zahl der Bauern, die zu Anfang des Jahrhunderts noch 11 betragen hatte und offenbar zwischen 1710 und 1724, im Anschluß an eine Neuvermessung, ver­'Es liegen zugrunde Quellen aus dem Staatsarchiv Schwerin, Rep. 142, Guts­archiv Zühr.

Next

/
Thumbnails
Contents