Technikatörténeti szemle 1-2. (1963)

KÖZLEMÉNYEK - Endrei Walter–Anton Spiesz: Fehérítési eljárás a XVIII. századból

länglich mit Wasser bedekt ist. Hernach entweder Über Nacht oder über ein Tag weichen lassen, um damit die in der Leinwand, befindliche Schlichten um desto bes­se heraus zu bringen werde und nicht in die Leinwand eingebrennt wurde, und wenn es auch auf ein halben Tag ankommt in dem Wasser zu liegen Schadet der Leinwand gar nichts. 4. / Wenn die Leinwand die Zeit in die Wachung zugebracht hat mithin neh­met man selbe heraus und Tuht man selbe auf den Bleich Plan zur Begiessung auf­zubreiten und wann ein Sommerschein in selbigen Tag ist, also genugsam begiessen gegen Abend umkehren und den and ren Tag wiederum begiessen gegen Abend wie­derum umkehren, in zwischen aber wenn ein Regen wetter beyfallet ist ebender Leinwand zum Nützen, Jedoch aber muss alle Tag gegen Abend umgekehret wor ­den, dann dadurch die Gleicheit der Bleiche geschähet. Der dritten Tag wann nur das Wetter darzu dienlich ist die Leinwand gut austretten auf messendes Wasser ausschweifen abtruknen, zusammlegen in den Boding mit ein Beiltuch bedeken um ein Theyl Asche mehr wie zuvor aufzuschütten Wasser wärmen nur nicht kochen Lassen und sodann darauf zu schütten Inso lang bis vollständig die Lange gemacht ist. Hernach mit Wasser aufrühren um nur bloss und allein mit der abgelassenen Lauge die Leinwand zu beichen, nur niemahlens sieden lassen denn der Angriff möchte In der erst der Leinwand Schödlich sein. Die Beichung ken durch 8. auch 10. Stunden betrieben werden vermög Vorfindung in der Lauge. Hernach in der früh breitet man wiederum die selbe auf den Bleich Plan zur Begiessung aus und wird damit wiederum so gearbeitet wie zuvor gemeldet ist. 5. / Weylen die Schlichte nun mehr nicht in der Leinwand sondern völlig heraus ist, mithin kan selbe um etwas mehrer angegruffen werden folgsam man kan wiederum um ein Theyl mehres Asche aufschütten und das Wasser rechtschaffen sieden lassen und sodann darauf glessen.und diesses in so lang bis die Lauge voll­ständig ist fertig, und sodann Rechtschaffen mit siedender Lauge die Leinwand bey­läufig von früh bis gegen Abend zu beichen, in der früh wie gebräuchlich auf der Bleichplan zur Begiessung aufzubreiten, aber niemahlen die alltägliche Umkehrung und dritten Tag auszutretten ausser der Achte zu setzen dann dieses ein gute Ge­wohnheit seye die Leinwand rein zu halten. 6. / Wann die Leinwand schon die Vollkommene Weisse erreichen soll So nemet mann Seyfe nach Menge der Leinwand es seye ein Pfundt mehr oder weniger

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