Vágvölgyi Ádám: Junkers F-13. A Junkers repülőgépek története 1909-től 1932-ig (Budapest, 1990)

Zusammenfassung (Összefoglaló németül)

Mit der Aufhebung des Flugverbots, das im Friedensvertrag nach dem Krieg verordnet war, wurde Ende 1922 die Gründung von Fluggesellschaften in Ungarn möglich. Die sechs Wasserflugzeuge der damals entstandenen Aeroexpress-AG hatten in Budapest am rechten Donauufer vor dem Hotel Gellért ihre Anlegestelle. Die Maschinen machten Besichtigungsflüge über Budapest später auch am Balaton. Bei einem Besichtigungsflug über Budapest stürzte eine Maschine ab, und ein Fluggast verunglückte tödlich. Ein berühmter Flug fand 1923 statt: Bischof Graf Mikes flog nach Rom und zurück. In der Geschichte der ungarischen Luftfahrt war dies das erste Mal, daß die Maschie einer heimischen Gesellschaft mit Fluggast ins Ausland flog. Auch zum Papst kam erstmals ein hoher kirchlicher Würdenträger geflogen. Zur Abwicklung des Flugverkehrs zwischen Wien und Budapest mietete die österrei­chische Gesellschaft OeLAG im Rahmen der Transeuropa-Union die F-13-Maschinen der Aeroexpress-AG. Außer für Personen- und Postverkehr wurden die F-13-Maschinen in Deutschland zu kartographischen Zwecken, in Amerika zur wirtschaftlichen Erschließung gewisser Gebiete des Kontinets, in Persien zu Luftaufnahmen beim Bau der vorderasiatischen Eisenbahn verwendet. F-13-Maschinen baute man zum Transport von Posttauben, zum fliegenden Postamt und zum Rettungsflugzeug um. Sie wurden auch erfolgreich angewendet in der Land- und Forstwirtschaft bei der Schädlingsbekämpfung. Das Junkers F-13, das erste Vollmetall-Passagierflugzeug der Welt mit selbsttra­genden Flügeln und geschlossenem Fluggastraum, war seiner Zeit weit voraus, und mit dieser Maschine ist das Urbild der heutigen Zivilflugzeuge entstanden.

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